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Archive for May, 2005
(via) Während die Antikriegsgruppe Filmabende ausrichtet mit der Fragestellung „Wie geht es eigentlich Lateinamerika?” und jüngst den ersten Teil einer Doku über die Zapatistas—die Rebellen im mexikanischen Südosten—zeigte, fordert der Sprecher der Zapatistas, Marcos, den italienischen Fuszballclub Inter Mailand heraus:
„Angesichts der großen Sympathie, die wir für euch empfinden, sind wir bereit, euch nicht total abzufertigen, sondern nur mit einem Tor zu besiegen”, schreibt Marcos in der mexikanischen Zeitung La Jornada. (taz)
Der italienische Erstligaverein ist von der Idee ganz angetan, konnte aber noch keine konkreten Zusagen machen. So ist noch offen, wo das Spiel stattfinden wird. Sollte nämlich die Rebellen-Elf Mexiko verlassen, besteht die Möglichkeit, dass sie anschlieszend keine Einreiseerlaubnis mehr erhält, da der mexikanische Staat den Zapatistas nicht besonders wohl gesonnen gegenübersteht.
Deutschsprachige Solidaritätsgruppen:
Published on May 23rd, 2005 at 23:56. Filed under finding, deutsch
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I just discovered the dedicated photo section of the visualresistance blog, which is filled with art and activism taken onto street level. The posts mostly document what happens in New York City, which is quite much and most of the time quite inspiring.
Published on May 23rd, 2005 at 18:02. Filed under finding, english, streetart
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Ich habe just einen peinlichen Rechtschreibfehler beseitigt, der sich in eine Rubrik im Labor eingeschlichen hat. Die Seite, auf der ich Notizen aus Seminaren, Nachbereitungen zu Vorlesungen, wie Mindmaps, bzw. Vorbereitungen für Klausuren sammele sollte mit dem englischen Wort für Aufbereitung und Vorbereitung betitelt sein. War sie aber nur bedingt. Denn: preparation besitzt nur ein ‘e’ und zwar an der dritten Stelle und der Vokal an fünfter Stelle ist ein ‘a’. Oft genug habe ich es meiner Rechtschreibprüfung gedankt, dass sie eine rote Kringellinie darunter setzte beim Verfassen von Hausarbeiten, blosz beim Einrichten dieser Wikiseite, scheint sie und/oder ich orthographisch versagt zu haben. Nun denn. Dieser Fauxpas ist nun hoffentlich hiermit beglichen—und zwar öffentlich und selbstkritisch. Fast katholisch könnte man meinen. Oder doch realsozialistisch. Wie dem auch sei. Ich hab’s begriffen.
Published on May 23rd, 2005 at 17:24. Filed under update, deutsch
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Every now and then we visit the parents of my girlfriend and i have the opportunity to see Lübeck again. Through this i was able to picture the charming town at the baltic sea quite often in the past: 1, 2, 3. The last weekend we have been up to the north again, and a rather small gallery made it again including 8 images of street art and street construction.
Published on May 23rd, 2005 at 12:54. Filed under update, travels, english, streetart
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While the British election is coming up has already been, streetart activist or better: billboard liberator Dr. D. has played with the Star Wars announcements and the two candidates. Furthermore, the Wooster Collective has documented quitea few acts of visual liberation undertaken by him in London. Great stuff.
Published on May 20th, 2005 at 08:00. Filed under finding, english, antiwar, streetart
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Kurz nachdem ich den Grüneburgpark und die us-amerikanische Botschaft hinter mir gelassen habe, eröffnete sich vor mir ein botanischer Garten inklusive Institut. Dort bin ich dann ein wenig durch nordamerikanische, mediterrane und asiatische Flora gestriffen. In der Gebirgsflora bin ich einem Falter gefolgt, der sich aber nicht photographisch einfangen liesz. Seine gelb-schwarzen Flügel habe ich aber noch vor Augen. Anschlieszend bin ich weiter in Richtung U-Bahn-Linie gelaufen und bin zufälligerweise in einer Strasze gelandet, wo sich ein alternativer Laden inkl. Besetzung befand. Allerdings war alles geschlossen. Nachdem ich dann den letzten Beitrag in einem Internetcafe gepostet habe, hat mich die U-Bahn zur Römerstadt gebracht. Dort habe ich dann die Fotos von der Trabantensiedlung gemacht, deren Straszen und Reihenhäuser in Bögen angeordnet sind. Es hat mich ein wenig an den Hof der Amsterdamse School errinnert, wobei die Siedlung hier gröszer ist.
Jetzt gehen wir noch auf die Suche nach etwas Essbaren bzw. einem Etablissement, wo sich sowas bestellen lässt. Morgen früh geht’s für mich dann wieder heimwärts. Ich muss schon sagen, dass Frankfurt seine Klischees von tristem Beton und Stahl widerlegt hat. Es gefällt mir hier schon recht gut. Es ist sicherlich nicht so charmant wie Amsterdam, aber eben auch nicht reizlos.
Aus dem Aufenthalt sind die folgenden Galerien entsprungen:
Update:
Wir waren dann abends ja nochmal auf Rundgang in F. am M. und haben noch so allerlei Dinge gesehen. So hat sich die Multitude-Galerie um vier weitere neue Fotos vergröszert. Dennoch, die Frage bleibt bestehen: warum habe ich so wenig zeitgenössische Straszenkunst gesehen?
Published on May 20th, 2005 at 07:36. Filed under update, travels, deutsch, urbanlife
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Während ich diese Zeilen tippe, liegt vor mir der Grüneburgpark in all seiner Pracht, hinter mir eine Kindertagesstätte mit all ihrer Akustik und links gegenüber ein Verkehrsübungsplatz mit jungen Straszenverkehrsteilnehmern in neongelben Westen und verschiedenfarbigen Kopfbedeckungen - eine männnliche Stimme gibt motivierende Anweisungen über ein Lautsprechersystem und redet den Schützlingen ins straszenverkehrsordentliche Gewissen: „Ja, das war sehr schön. Vor dem Abbiegen noch mal nach hinten schauen…“
Ich habe gestern meinen Bruder mit nach Frankfurt am Main begleitet und habe nun die Möglichkeit schlechthin das Finanzzentrum Deutschlands kennenzulernen. Ich kenne es ja nur als Nachrichtenkulisse, wenn wieder mal über Ackermann & Co. rumgelästert wird. Nun denn: Die Fahrt nach Frankfurt erwies sich als äuszerst entspannt. Die Hinweise der Wagenhalterin (lies: Mutti) konnten prägnanter nicht sein, so dass wir keine Orientierungsprobleme hatten. Auch bin ich der Anweisung gefolgt immer so um 130-140 km/h zu fahren, weil dann der Skoda am ökologischsten (lies: ökonomischsten) fährt. Einen kleinen Stau noch dazu addiert machte aus der prognostizierten Fahrtzeit von guten vier Stunden gute fünf.
Der Lautsprecher verkündet nun auch mahnende Worte: „Rechts vor Links gilt auch für Fahrradfahrer, Lara! … Der Kreisverkehr hat Vorfahrt. Im Kreis wird auch kein Karussel gefahren, Sarah! … Ja, Clara. Fahr nicht so schnell.“ Es scheint so, als ob es in dieser Alterskohorte en vogue war Namen für Mädchen auf *ra enden zu lassen.
Die Wohnung meines Bruders haben wir schnell gefunden. Die französische Mitbewohnerin und WG-Mutti begrüszt uns und ich freu mich, dass mein Bruder eine so nette Bleibe gefunden hat. Wir sind gestern Abend dann noch ein wenig in der Stadt rumgeschlendert und haben über Frankfurt, Städte an sich und unsere Eltern philosophiert. Mir fallen an jeder Straszenkreuzung so Zweiräder auf, an deren Hinterrad eine grüne Diode blinkt. Die Gestaltung der Räder deutet daraufhin, dass sie Leihräder der Deutschen Bahn sind und neben Berlin, München und Köln auch in Frankfurt verfügbar sind. Ich sehe sie hier an jeder Ecke. Das Angebot scheint mir doch sehr attraktiv. Ich werde mich nochmal näher damit auseinandersetzen müssen. Übrigens hört diese Dienstleistung auf den schönen Namen call-a-bike - nicht zu verwechseln mit hack-a-bike, das ist ein anderes Angebot.
Als wir dann später wieder nach Hause waren, war auch die spanische Mitbewohnerin da, so dass auf dem Flur kurz vor Mitternacht ein informelles WG-Gespräch über Gehälter, Jobs und die Generation Praktikum abgehalten wurde. Anschlieszend wollte ich noch ein wenig mit dem Schleppi surfen, allerdings unterstützt meine Airport-Karte noch kein WPA via AES-Verschlüsselung, so dass wir nach ein wenig Rumbasteln zwar Internet für mich verfügbar machen konnten aber nach weiterer Optimierung die Einstellungen ganz verkorkst haben und Internet für keinen mehr da war. Das war dann vielleicht auch gut so, weil sonst wären wir (oder zumindest ich) womöglich gar nicht so früh aufgestanden: nämlich halb Acht!
Mein Bruder ist nach einem kurzem, gemeinsamen Frühstück ins Büro und ich habe mir im Stadtplan (der mit den „Insider Tipps“) ein wenig angeschaut, was ich mir so angucken mag. Kamera und Regenschirm in den Rucksack und erstmal zum Main hinunter und nochmal das anschauen, was wir am Abend zuvor im Dunkeln abgelaufen sind. Was mir heute morgen auffällt, als ich jenseits des Mains ein wenig rumbummele: Frankfurt hat zwar diese dicken Wolkenkratzer am Himmel, aber unten ist’s zuweilen auch gern mal provinziell oder kleinstädtisch. So befindet sich zum Beispiel hinter den beiden Deutsche Bank-Pfeilern, ein kleiner Kindergarten in einer grünen Oase mit Spielgeräten aus Holz und Seil. Das sind dann wohl die Kinder derjenigen, die nebenan für die kühlen Kalkulationen schwitzen müssen. Oder so. Bevor ich zum Banken- und Hochhausviertel kam, musste ich noch den Main mittels einer Fußgänger- und Radfahrer-Brücke überqueren, auf der ich von einer Frankfurter Studentin über Frankfurts Multikulturalität und Internationalität befragt wurde. Aus den Fragen geht hervor, dass es jüngst eine Aktion „Sauberes Frankfurt“ (und sogar einen Club) geben muss, die womöglich (wenn mensch denn der Meinung ist) über die wahren Konflikte in F. henwegtäuschen will. Nun ich beantworte bereitwillig die Fragen und leiste meinen Beitrag zur Sozialwissenschaft.
Jetzt haben die jungen Leute auf den Zweirädern nebenan die Klingeln entdeckt. Ich höre eine Klingelkakophonie, wie man sie wahrscheinlich nur zum Herrentag im Osten erleben kann. Oder irgendwann vielleicht einmal, wenn wir eine Critical Mass Zusammenkunft haben werden…
Nachdem ich auf dem Main-Tower das Ganze mal von oben betrachtet habe, bin ich in Richtung Uni-Campus gelaufen, in der Hoffnung ein paar Schablonen-Graffitis (lies: Stencils) zu finden. Aber: Pustekuchen. Okay, es gibt viele Tags und so Schmierereien (in meinen Augen). Aber ich frage mich, warum in einer Stadt wie F. kaum zeitgenössische Street Art zu sehen ist. Aber vielleicht sehe ich ja noch was…
Hinter mir und neben mir ist Ruhe eingekehrt. Es ist halb eins und die jungen Leute, müssen wohl einen Mittagschlaf ableisten, damit es nachher wieder weitergehen kann. Auch wird es gerade sehr windig. Ich begebe mich nun in Richtung Römerstadt, wo es interessante Architektur aus den 20ern geben soll…
…auf dem Weg bin ich einem Internetcafe begegnet.
Fotos folgen später, wenn ich diese dann ein wenig sortiert habe in Street Art und Sehenswürdigkeiten - oder so ähnlich. Qualitätskontrolle muss schon sein.
Published on May 18th, 2005 at 13:41. Filed under travels, deutsch, urbanlife
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Activists of the Visual Resistance’s collective have compiled a guide for beautifying public space that seeks not to be the ultimate guide but a collection of experiences:
So if you’re a street art fan who thinks “I could never do that” or wonders, “How’s that done?” just click here for some tips, tricks, and ideas.
Published on May 16th, 2005 at 22:22. Filed under finding, english, streetart
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In Frankreich wurde heute am Pfingstmontag gestreikt. Andreas Teska, WDR Paris, meint (real-audio) unter anderem:
Es grenzt an Anarchie. Der Versuch der französischen Regierung den Pfingstmontag zum Arbeitstag zu machen, stößt auf erheblichen Widerstand. […] Noch unübersichtlich ist die Lage in den Schulen. Hier streiken die Lehrer, dort das Kantinenpersonal. Hinzu kommt das Massenschwänzen der Schüler, die mit ihren Eltern in die Pfingstferien gefahren sind.
Ich komme nicht mehr an den genauen Wortlaut ran, aber auf Deutschlandfunk war von erheblicher Behinderung des öffentlichen Lebens die Rede. Sicher, die Pendler hatten heute in Frankreich ein Problem (linkes Bild). Aber wenn ich mir die ausgelöste Diskussion und Mobilisierung anschaue (rechtes Bild), war der heutige Tag alles andere als von Stillstand gekennzeichnet.
 
(Fotos: BBC und ARD)
Published on May 16th, 2005 at 21:05. Filed under finding, deutsch
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After a good while of using simple php blog the time has come to switch to WordPress which is much more mature and elegant in its use. After I have tinkered around with it to make it work for Der Amateur, I knew I had to integrate it into my site, as well. Up to now I had no big problems - just a few glitches with ecto which will be my blog client under osx via RPC. When I learnt that I had to adjust the upload folder location manually everything worked okay. So, I hope with WordPress and ecto posting entries will become easier and straight forward, which might result in a higher posting rate on my part. We’ll see.
PS: I migrated (read: copied) the old entries of the SPB, but didn’t manage to keep the corresponding comments. So, I hope you’re not to angry about that. To be honest, there weren’t too many of them, as this site is not blessed with much attention. Which is good..
Published on May 16th, 2005 at 17:40. Filed under update, english
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