Just steal it!
Mango, das Label, das teure Klamotten an die „junge, urbane Frau“ verticken will, hat nun schon länger eine kleine Schwester: Yomango. Das ist spanisch und bedeutet so viel wie: ich stehle. Beide haben etwas zentrales gemeinsam: sie möchten Lifestyle verkörpern. Mango möchte das um Kohle zu machen. Yomango hat da einen anderen Ansatz:
Dies sagt eine Verfechterin der Kunst des Klauens in einer Sendung (MP3) des Deutschlandradios. In einer anderen Sendung (MP3) geht es um die Re-Politisierung von Kunst. Dort sagt ein Verfechter des Yomango:Es ist ein ungehorsamer, antikapitalistischer Stil. Ein Lifestyle, den sich die großen Unternehmen nicht aneignen können, weil er eine alltägliche Praxis ist.
Auf der Seite yomango.net gibt es Texte und Bilder zu ihren Aktionen und Ideen. Übrigens: klauen kann weiterhin gewisse Probleme nach sich ziehen, lässt mensch sich erwischen.Warum uns nicht diejenigen zum Vorbild nehmen, die sowieso schon dem Kapitalismus schaden: die Ladendiebe? Also haben wir ihrer Arbeit einen politischen Sinn gegeben.



June 26th, 2005 at 11:39 am
Als teuer kann man die Klamotten von Mango nun wirklich nicht bezeichnen.
June 26th, 2005 at 1:59 pm
ja, vielleicht nicht für unsere verhältnisse.
November 23rd, 2005 at 2:41 am
[…] kte stehts in Gefahr sind von kommerziellen Interessen kooptiert zu werden, ist nicht neu. Yomango versucht sich dem entgegen zu stellen indem sie die Trennung zwischen Bedürfnis […]