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Die CDU erprobt sich im Guerilla-Marketing

AnguevaraKonservative Parteien haben es oft etwas schwieriger mit jungen Leuten. Dies gilt sicherlich auch besonders für die CDU. Drum ist ihr nun im Zuge des Wahlkampfes jedes Mittel recht, daran etwas zu ändern. Wirft mensch einen flüchtigen Blick auf die graphischen Ikonen dieser Zeit, kommt selbst ein CDU’ler nicht an Che Guevara vorbei, dessen stilisiertes Foto von Alberto Korda viele T-Shirts, Pullis und Aufnäher ziert. Mit dieser Ikone des kubanischen Befreiungskampfes wurde in der Vergangenheit bereits mehrmals gespielt. Dass das zarte, echte und zu tiefst berührende Lächeln einer Angela Merkel zwar nicht aufgrund politischer aber sicher doch graphischer Konsequenz in den Che montiert gehört, versteht sich eigentlich von selbst. Ich frage mich nur noch, ob mensch jenseits der T-Shirts in der Wahlkampfzentrale der CDU auch die passenden Schablonen bekommt? Ich meine die Sache der CDU ist ja auch die Sache des ganzen Landes. Der Wahlkampf muss sich auch an den Wänden der Städte abspielen! Ich sage nur: Prozente, Prozente, Prozente! Die CDU muss ihr Guerilla-Marketing endlich auf eine höhere Ebene stellen.

Für die konservative Revolution!
Für Angela Guevara-Merkel!

Bild: taz vom Montag, 1. August 2005

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