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Archive for September, 2005
Reminder: this is still in the experimental phase.
Enhanced podcasting is still quite a fiddling task. I have managed to combine the well made photographs by Kamran with my ramblings and rants. You can (should be able to) experience this combination if you have subscribed to the feed with iTunes 4.9 or above/compatible. Otherwise you only get the regular audio.
This podcast was recorded last friday in order to grasp how the Bundeswehr is trying to get a hold of people in Magdeburg as they were having an exhibition of war equipment and an infotainment program tailored for young people.
Rough overview of topics of this podcast:
- street noise
- sleeping behaviour of an anxious scientist
- photography, poses, lighting, …
- what i would vote?
- elections in pakistan
- infotainment by bundeswehr
- some background to the tornado (second hand)
- water ball and bundeswehr
- getting sent off
- some thoughts
Unsere Bundeswehr - a bilingual foto/audio safari - 25 MB - 50′57
Published on September 20th, 2005 at 01:02. Filed under english, deutsch, podcast, magdeburg
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So, ich hab’s getan. Ich habe just eben meine Stimme eingesetzt und Demokratie praktiziert, wie es von einem braven Staatsbürger erwartet wird. Ketzer würden behaupten, dass ich damit meine Stimme auch schon abgegeben hätte. Mit anderen Worten:
Unsere Träume werden niemals in eure Wahlurnen passen.
Our dreams will never fit your ballot box.
Published on September 18th, 2005 at 11:29. Filed under deutsch
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Da El Bruno nun für ein Auslandspraxissemester in US-amerikanischen Landen ist, hat er letztens den Labor Day miterlebt. Interessant ist, warum in manchen Ländern der „Tag der Arbeit(er)“ am 1. Mai und in Nordamerika aber im September ist. So heiszt es auf der dt. Wikipedia zum Ersten Mai:
Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf. Es kam darauf zu Massenstreiks und Demonstrationen in den Industrieregionen. In Chicago endeten die Demonstrationen tödlich, als zwei Tage später vier Arbeiter bei Auseinandersetzungen mit der Polizei erschossen wurden.
Bei einer Protestkundgebung am 4. Mai eskalierte die Gewalt. In die Reihen der Polizei wurde von einem Unbekannten eine Bombe geworfen, die acht Polizisten tötete und zahlreiche verletzte. Bei dem anschließenden Aufruhr, der in die US-Geschichte als Haymarket Riot eingegangen ist, wurden mehr als 200 Arbeiter verletzt, die Zahl der Toten wurde niemals offiziell bestätigt.
So kam es dazu (ein wenig gekürzt), dass Sozialisten und Anarchisten weitesgehend den 1. Mai als Arbeitertag sehen. Das wollte ich mal loswerden. Auch um die Trackback-Funktionalität von Brunos Blog auszutesten.
Published on September 17th, 2005 at 14:34. Filed under deutsch, selfrule
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Als ich für zehn Monate in einer kleinen Stadt und einer noch kleineren Stadt im mittleren Westen der USA ein Austauschjahr verbrachte, fand ich es traurig und befremdlich, dass für einige meiner Klassenkameraden das Militär die Chance war, aus dem Ort herauszukommen, um ‘was aus sich zu machen.’ Die Rekrutierer sind in die Sozialkundestunde (Government class) gekommen, und haben über die Möglichkeiten Karriere bei der Armee zu machen berichtet. Darüber hinaus gab es regelmäszig vor Unterichtsbeginn über Channel One, Werbung für die Army und die Marines zu sehen. Aber auch Werbeplakate mit Slogans wie „Be all you can be!“ oder „The Few, the Proud“ hingen im Schulgebäude.
Dass die Rekrutierungsmaschinerie an US-amerikanischen Schulen in den letzten Jahren noch viel aggressiver wurde, liegt auch daran, dass die US-Armee nicht mehr so populär ist. Sie ist in Kriegen verwickelt, in denen der Friedenscharakter und der humanitäre Anspruch den geostrategischen und wirtschaftlichen Machtinteressen stark unterliegt. So hat Washington viel Geld für Schulen, die zumeist darauf angewiesen sind, locker gemacht, mit der Bedingung, Rekrutierung zu vereinfachen. Der No Child Left Behind Act sieht in einer kleinen Klausel vor, dass Rekrutierer freien Zugang zu Schulen haben sollen und die persönlichen Daten der Schüler bekommen dürfen. Kooperieren die Schulen nicht, wird ihnen die Unterstützung gestrichen. Dies trifft besonders die Schulen in sozial schwächeren Gegenden, was auch die Tatsache begünstigt, dass vorwiegend Jugendliche aus den ‘unteren’ Schichten, der Armee beitreten.
Gut, das sind die USA. Dort sind die Verhältnisse immer noch ein wenig anders. Hier in Deutschland geht mensch mit Militär viel sensibler um, schon wegen der deutschen Geschichte. So ist Unsere Bundeswehr wirklich dem Frieden verpflichtet. Unternimmt mensch ein wenig Nachforschungen, z.B. bezüglich der Teilnahme am Kosovo-Krieg, wird schnell klar, dass die Bundeswehr längst zur Angriffsarmee mutiert ist. Dass die hiesige Armee aber auch gezielt Jugendliche im Visier hat, ist offensichtlich. Die Jugend stellt den Nachschub dar, und der muss ja gewährleistet sein. Auch geht es bei Werbeveranstaltungen hierzulande natürlich nicht um eine objektive Behandlung der Thematik Krieg und die Rolle der Armee, sondern darum, dass junge Leute sich für eine spannende Lebenslaufbahn entscheiden. Übrigens ein spannendes Unterfangen für die ganze Familie: die Eltern und Geschwister dürfen bei Auslandseinsätzen mitfiebern. In diesen Tagen, 15.-18. September, macht die Jubiläumsausstellung Unsere Bundeswehr in Magdeburg halt. „Lebensnah und informativ“ werden „interaktive Erlebniswelten“ konstruiert. Heute ist da „Jugendtag“ (siehe Poster). Ich empfinde es als sehr fragwürdig, dass Jugendlichen mithilfe von Marketing (lies: Propaganda) das Militär schmackhaft gemacht wird.
Published on September 16th, 2005 at 10:52. Filed under deutsch, magdeburg, antiwar
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Die Stadtbibliothek Magdeburg hat nach einem knappen Monat nun seit Montag wieder geöffnet. Grund für die vorübergehende Schließung war die Umstellung der Software, die es nun ermöglicht den gesamten Medienbestand der Magdeburger Bibliotheken im Internet abzufragen. Aufgrund technischer Probleme (lies: fehlerhafte Software), hat sich die Wiedereröffnung ein wenig hingezogen. Nun ist der Katalog aber online und es scheint so, dass nun (oder schon immer?) Fernleihe nicht mehr auch in der Stadtbibliothek möglich ist. Mal abgesehen von den Problemen beim Setup des Systems, kann ich nicht verstehen, warum diese Katalog-Portale (auch OPAC genannt) so hässlich und klobig sein müssen (siehe Bild). Schaut man sich dann die Internetseite der verantwortlichen Firma Bond Bibliothekssysteme an, wundert mensch sich nicht mehr. Naja, ich will ja nicht immer meckern…
Schön am Katalog der Stadtbibliothek ist zum Beispiel, dass oft die Buchdeckel angezeigt werden. Diese sind von Amazon ausgeliehen, was bestimmt im gegenseitigen Einvernehmen passiert. Schließlich kommt mensch nach Klicken des Buchdeckelbildes auch direkt auf die jeweilige Seite bei Amazon. Was mich dann aber doch ein wenig wundert: befinde ich mich dann auf der Amazonseite, steht ‘bondonline-21’ in der Adresszeile (siehe zweites Bild). Kann es sein, dass Bond Bibliothekssysteme ein wenig was dazu verdienen will? Grad im Lichte der Schleichwerbungdebatte, find ich es ein wenig fragwürdig, dass eine öffentliche — im Sinne von städtische — Seite für eine Firma Werbung macht. Schließlich ist es für den Normalnutzer nicht ersichtlich, dass Bond Bibliothekssysteme bei einem potenziellen Kauf mitverdient.
Werde demnächst mal bei der Stadtbibliothek anfragen, was es damit auf sich hat. Jetzt muss ich aber los.
Update vom 14. 9.
Nach einem Anruf bei der Stadtbibliothek bin ich nun etwas schlauer. Die Frau am Telefon erklärte mir, dass es nicht nötig ist, auf das ‘Piktogramm’ zu klicken. Als ich Schleichwerbung erwähnte, meinte sie, dass das ganz normale Werbung in der Software wäre und keine Schleichwerbung ist. Ich dachte mir, gut, wenn die Stadtbibliothek darauf angewiesen ist, kann man wohl nix machen. Allerdings beteuerte die freundliche Frau, dass die Bibliothek mit Amazon nix zu tun hat, das sei dann etwas zwischen Bond Bibliothekssysteme und Amazon. Das macht mich dann aber doch stutzig. Mehr dazu in Kürze.
Update vom 15. 9.
Nach einem Rückruf von der netten Frau aus der Öffentlichkeitsabteilung, wird die Sachlage klarer. Die Abmachungen bezüglich der Piktogramme ist so gelaufen, dass dafür, dass die Nutzer die Bildchen eingeblendet bekommen, der Link eben zu Amazon führt. Dass Bond Bibliothekssysteme da noch Abmachungen mit Amazon hat, „schadet der Stadtbibliothek ja nicht“ (sinngemäß). Oder anders: dass Bond Bibliothekssysteme auf dem Katalogportal der Stadtbibliothek Werbung für Amazon macht und dabei wahrscheinlich mitverdient, ohne dass dies irgendwo dokumentiert zu sein scheint, ist ja nicht so wild. Es gab ein Auswahlverfahren, wobei drei Firmen in Frage gekommen sind. Bond hat den Zuschlag bekommen, weil der Preis und die Bedienoberfläche stimmten, und Bond versicherte, die alten Daten ins neue System zu übernehmen. Dass dies jedoch recht aufwändig war, zeigte sich daran, wie lange die Bibliothek geschlossen war. Als ich nachfragt, ob die Abmachungen bzgl. dieses Auftrages einzusehen sind, meinte die freundliche Frau, dass das wohl kaum möglich ist. Auch ist meine Vermutung über Fernleihe nicht wahr geworden. Es war wohl einst möglich Fernleihe zu machen, bis es Änderungen bei den Kosten der Zustellung gab. So gibt es nun keine Fernleihe mehr. Die Ausleihe online zu verlängern, wird in naher Zukunft möglich sein. Erst müssen aber noch die Stadtteilbibliotheken an den Katalog angeschlossen werden.
Update vom 16. 9.
Heute habe ich Bond angerufen, um dort etwas konkreteres zu erfahren. Wieder eine freundliche Frau am Telefon, aus dem Sekretariat, hat mein Anliegen aufgenommen, nachdem sie mich erst wieder zur Stadtbibliothek zurückweisen wollte. Aber auf Bürokratielabyrinth hatte ich keinen Bock. Ich würde zurückgerufen werden.
In der Zwischenzeit half (wieder) eine kleine Recherche. Sucht mensch nach WebOPAC, Amazon und Bond kommen einige interessante Beiträge zur Problematik, Amazonwerbung auf Bibliothekskatalogen. Dabei bin ich auf eine weiteres Schmankel gestoszen. So gab es wohl am 2. Mai 2005 einen Artikel in der SZ mit dem Titel „Kampfplatz Katalog“, in welchem wohl diese Verknüpfung zwischen den Online-Katalogen der öffentlichen Bibliotheken und Amazon diskutiert wird. Leider liegt mir dieser Artikel nicht komplett vor. Auf der Mailingliste INETBIB (= Internet in Bibliotheken) gab es dazu eine rege Debatte. Im Artikel wird bspw. der Bibliotheksverbund Bayern angeführt, der eine ähnliche Kooperation unterhält. So steht im Artikel:
Hier dringen in bemerkenswerter Weise Geschäftsinteressen in die Kataloge öffentlicher Bibliotheken ein. Vor den Zeiten einer solchen “Anreicherung” hatten Bibliothekare von Katalogpflege noch andere Begriffe.
 Ein Stichwort fällt dabei öfters: Kataloganreicherung. Sie soll dem Leser insofern behilflich sein, indem es externe Informationsquellen hinzuzieht, um die Abfragen sinnvoller/gehaltvoller zu gestalten. Dann ist mir aufgefallen, dass bei dem Katalog der Magdeburger Bibliothek auch zu Amazon verwiesen wird, wenn etwas nicht im Bestand ist. Es wird ein Logo von Amazon eingeblendet mit einem Link zur Amazon-Seite (siehe drittes Bild). Klicke ich auf das Logo, öffnet sich Amazon im Frame, was doof ist. Klicke ich auf ‘go’ öffnet sich Amazon mit der Suchanfrage. In manch anderen OPAC-Systemen — lese ich in der Mailingliste — werden Einträge mit den jeweiligen Rezensionen von Amazon verknüpft. Dass diese Anreicherung eine Begünstigung des bereits größten Online-Buchhändlers bedeutet, wird dabei kritisiert. Statt zu Amazon zu verlinken, wird eine händlerneutrale ISBN-Suche empfohlen, vergleichbar mit den ISBN-Links auf Wikipedia.
Ich wurde dann ziemlich schnell von Bond zurückgerufen. Wieder meldete sich eine freundliche Stimme. Diesmal eine männliche. Er erklärte mir, dass er es gut findet, dass ich mich dafür interessiere und bei der verantwortlichen Firma melde. Bond biete der Bibliothek an, die Cover der Bücher einzublenden, damit die Nutzer einen Mehrwert haben. Es gäbe eine Vereinbarung zwischen Amazon und Bond, die beinhaltet, dass im WebOPAC eben diese Piktogramme verwendet werden dürfen, wenn sie zum entsprechenden Eintrag auf Amazon verlinken und bei im Katalog nicht vorhandenen Einträgen die Amazon-Suchmaske einblenden. Dabei verdient, nach Aussagen dieses Herrn, Bond an eventuellen anschlieszenden Bucheinkäufen nicht mit. Der Mensch am Telefon betont mehrfach, dass er es schade fände, wenn dem Leser die Ansicht der Piktogramme entgehe, also wenn ich in der Beziehung etwas unternehmen würde. Ich erkläre ihm, dass ich ein Problem damit habe, dass hier offensichtlich Werbung für den größten Online-Buchhändler betrieben wird, ohne dass es irgendwo dokumentiert steht. Völlig unausgesprochen wird hingenommen, dass der Onlinekatalog der Stadtbibliothek eng mit Amazon verzahnt ist. Es folgen die bekannten Sätze zum Zeitgeist: die Kassen sind leer und irgendwo musses ja herkommen. „Eine Hand wäscht die andere.“ Ich soll der erste gewesen sein, der auf Bond diesbezüglich zugeht. Als ich ihm erkläre, dass die Problematik Bond + Amazon + OPAC allerdings nicht unumstritten ist, meint er, dass es ja sogar komplett werbefinanzierte Bibliothekskataloge gibt. Mag sein. Ich bedankte mich für seine Zeit, und würde ihn bei offenen Fragen nochmal anrufen.
Update vom 2. Februar 2006
Während jene fragwürdige Kataloganreicherung nach wie vor stattfindet, wurde dieser Blogbeitrag im netbib weblog gefeatured, Reinhard Markner hat mir den Link zu seinem SZ-Artikel „Kampfplatz Katalog“ geschickt und Klaus Graf hat einen konstruktiven Kommentar zur Problematik hinzugefügt. Danke für das Feedback. Ich habe im Moment nicht die Zeit/Geduld mich da stärker hinterzuklemmen – vielleicht werden ja noch andere Magdeburger darauf aufmerksam und möchten gegen diese fortschreitende Kommerzialisierung öffentlicher Institutionen, wie die der Stadtbibliothek, etwas tun.
Published on September 13th, 2005 at 18:52. Filed under deutsch, magdeburg
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… or like Dirk from Medienrauschen puts it: Trusted Computing For John Doe. This short movie by Benjamin Stephan and Lutz Vogel grabs your attention for so-called trusted computing and the TCPA, technologies or better politics that are likely to take some freedom from our contemporary computing experience, if we let ’em do it. The clip is deliciously crafted in terms of graphic design, but it somewhat falls short with regard to actually explaining what the TCPA-chip is able to do within our appliances, gadgets, and tools. The clip though definitely does a fine reductio ad absurdum as it confronts the TCPA’s conception of trust with the common understanding of trust.
Published on September 12th, 2005 at 20:41. Filed under finding, english, technology
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Die NPD will morgen, am Samstag, den 10. September, in Magdeburg marschieren. Die taz von heute meldet diesbzgl.:
MAGDEBURGER BÜNDNIS
Gegen NPD-Aufmarsch
Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Vereine haben zu Protesten gegen zwei für Samstag in Magdeburg geplante Neonazi-Aufmärsche aufgerufen. Mit ihrer Teilnahme an den Gegenkundgebungen solle die Bevölkerung zeigen, dass sie der rechten NPD “möglichst wenig öffentlichen Raum” für deren Propaganda lasse, hieß es. (epd)
Die Gegenveranstaltungen sehen nach [solid]-Kalender wie folgt aus:
Bunt statt Braun
Kundgebung
Am 10. September 2005
Gegen den Aufmarsch der NPD in Magdeburg - Olvenstedt und Stadtfeld.
10:00 Uhr am
Frank Böttcher Gedenkstein
in Olvenstedt (Endhaltestelle der Straßenbahn am Krankenhaus Olvenstedt)
10:30 Uhr ZOB (Zentraler Omnibushof)
Demo durch Stadtfeld gegen Nazi-Demo u.ä.
13:00 Uhr Kundgebung gegen Rechts
Ebendorfer Str./Ecke Olvenstedter Str.
Bitte erscheint zahlreich, damit wir zeigen können, dass Magdeburg eine bunte Stadt ist.
Ort_ Magdeburg, Endhaltestelle der Straßenbahn am Krankenhaus Olvenstedt
Beginn_ 10:00 Uhr
E-Mail_ hartmars (et) solid-san.de
Kontakt_ 0162-7128522
Published on September 9th, 2005 at 19:46. Filed under deutsch, magdeburg, urbanlife
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Now that i got all excited about bike activism and bicyclists’ rights i have came across two U.S.-American podcasts on those issues by doing a quick search in the iTunes podcast directory.
The bikescape podcast by Jon Winston based in San Francisco claims featuring “commentary and interviews about bikes and bike culture” and from what i have listened to it surely meets those claims. Furthermore it tracks what’s happening regarding critical mass in the U.S. — especially in New York since after the protests against the RNC last fall — and other activities in the bike community. The cool thing is that Jon often takes his recording facility with him and does on-the-road interviews with people at events or in community places.
The other podcast i have started listening to is actually a radio show called Bike Talk which is recorded in Davis, a smaller city in California. They have all kind of practical answers to questions like: how to commute by bike? how to prevent car-bike confrontations? how to deal with flat tires? From what i can tell from listening to a couple of shows they seem to a bit more ‘harmless’ in terms of bike activism.
Those shows are produced across the pond, yet i think most things that get covered and talked about matter just the same over here. Technical and practical issues are of course just as applicable as political and social aspects. There is a debate and a growing movement evolving on alternative forms of mobility (no pun intended) in North America that seems to be encountered by the state with some aggression. It is alarming to see what is happening to those bicycling compañeros exercising their right for freedom of speech in New York. Maybe some people have understood that the argument for more bikes and less cars on the streets has also something to do with oil and even the war against the Iraqi people.
Published on September 8th, 2005 at 23:39. Filed under finding, english, antiwar, mobility
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To get away from the preparation of her diploma defense Ente has created some beautiful soap bubbles on my balcony. See for your self:

Published on September 8th, 2005 at 16:39. Filed under english, podcast, magdeburg
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Die Sache mit den Radwegen lässt mir keine Ruhe, so habe ich weitere Rechercheanstrengungen unternommen, um herauszufinden wie es sich nun mit der Benutzungspflicht von offensichtlich unzumutbaren Radwegen verhält. Dazu gibt es sei mehreren Jahren kontroverse Diskussionen zur Benutzung oder eben dem Rechtsliegenlassen von solchen Radwegen. So waren vor 1998 alle Radwege auch ohne Beschilderung benutzungspflichtig, wenn sie als solche ersichtlich waren. Mit der Radfahrernovelle vom Herbst 1997 wurden zur Beschilderung und zur Umsetzung bestimmter Sicherheits- und Qualitätskriterien konkretere Vorgaben für die Kommunen festgelegt. Ab 1998 mussten an den Radwegen die entsprechenden Schilder aufgestellt werden, wenn diese als ‘benutzungspflichtig’ ausgeschrieben werden sollten und sie auch bestimmten Kriterien entsprachen. Oft wurden Radwege dann einfach mit den blauen Schildern ausgestattet, ohne den Zustand der Radwege näher zu untersuchen. Mir scheint, dass es sich so auch mit dem erwähnten Stück zugetragen haben muss.
Nun gibt es starke Kritik von engagierten Radfahrern und Gruppen an der Bevormundung von Radfahrern im Verkehr. Sie fordern, die generelle Benutzungspflicht von Radwegen abzuschaffen. In einer gemeinsamen Presseerklärung von ADFC Magdeburg und der Polizei vom März letzten Jahres heiszt es:
Eine besonders große Unfallgefahr sieht der Vorsitzende des ADFC Magdeburg, Peine, wenn Radfahrer separate Radwege benutzen müssen, wie beispielsweise am Kreisverkehr Hasselbachplatz oder auf allen Radwegen, die strengen Sicherheitskriterien nicht genügen. Auch deshalb plädiert der ADFC dafür, die generelle Radwegbenutzungspflicht für Radfahrer abzuschaffen. Radfahrer sollten aus Sicht des ADFC freiwillig auch auf der Fahrbahn fahren dürfen, so dass sie sich besser im Sichtfeld der Kraftfahrer befinden.
Auch in Kreisverkehren sind Radfahrer nach Meinung des ADFC grundsätzlich sicherer auf der Fahrbahn aufgehoben als auf separaten Radwegen. Eine Auffassung, der sich die Polizei aber nur zum Teil anschließen kann.
Eine Netzsuche mit den Begriffen Benutzungspflicht und Radweg bringt jede Menge Seiten zum Vorschein:
Die paradoxe Schlussfolgerung, die ich nach meinen gestrigen Erfahrungen und ein wenig Recherche bzgl. der rechtlichen Situation mache, ist, dass es mir auf Radwegen parkende Autos erst — abgesehen von Eis und Schnee — legal ermöglichen die Fahrbahn (lies: Strasze) zu benutzen. Bernd Slukas Initiative aus Radwegen Parkplätze oder breitere Gehwege zu machen, kann ich mich nur anschlieszen.
Published on September 7th, 2005 at 13:31. Filed under deutsch, magdeburg, mobility, urbanlife
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