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Widerstand und Repression in Kolumbien

Die Kolumbienkampagne Berlin war heute Abend in Magdeburg zu Gast. Bekannt ist sie womöglich schon der ein oder anderen durch ihre Solidaritäts- und Aufklärungsarbeit zu den Verwicklungen zwischen Paramilitärs und Subkontraktorunternehmen von Coca Cola. So schweben Gewerkschafter in akuter Lebensgefahr, wenn sie in Tarifverhandlungen mit Coca Colas Subunternehmen treten. So sind 8 Gewerkschafter von Paramilitärs ermordert und hunderte weitere gequält, entführt oder illegal festgehalten wurden (mehr dazu auf killercoke.org).

Heute Abend hat die Kampagne über die Situation der sozialen Bewegungen Kolumbiens im Kontext des langjährigen Bürgerkriegs, insbesondere in Bezug auf den Paramilitarismus und dessen aktuelle Veränderungen, berichtet. Auszerdem haben die drei Aktivisten aus Berlin das Begleitprojekt Corporacion Casa de la Solidaridad con Colombia vorgestellt, das einen Austausch zwischen europäischen und kolumbianischen Aktivisten ermöglichen soll. Im Gegensatz zu den Peace Brigades International, die in Kolumbien auch Begleitarbeit machen, versteht sich das vorgestellte Projekt explizit politisch und möchte soziales und politisches Engagement unterstützen. Dabei sollen die europäischen Aktivisten, die dann nach Kolumbien gehen, nicht passive, stumme, neutrale Begleiter sein, sondern sollen aktiv in den lokalen Gruppen sich einbringen und somit einen regen Austausch ermöglichen. Die Veranstaltungstour führt noch in weitere deutsche Städte: nähere Infos.

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