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Willkommen in Europa

Die taz berichtet heute umfangreich über die Zustände an Europas Grenze in Afrika. Dabei geht es speziell um die spanischen Exklaven Melilla und Ceuta, an deren Grenzen täglich Afrikaner versuchen Stacheldraht und Grenzsoldaten zu überwinden.

Dominic Johnson vergleicht auf der Titelseite die einstige Mauer zwischen Ost und West mit der heutigen stark verteidigten Grenze zwischen Nord und Süd.

Als in Berlin die Mauer noch stand und Deutschland geteilt war, predigte der Westen das Recht auf Freizügigkeit. Reisefreiheit forderten die Bürger der DDR, und wenn sie über Grenzzäune kletterten, erhielten sie Anerkennung und Schutz. Heute stehen die Mauern nicht mehr zwischen Ost und West, sondern zwischen Nord und Süd. Aus dem “freien Westen” ist die “Festung Europa” geworden, mit Grenzanlagen voller Soldaten und Stacheldraht, wo geschossen wird. … weiter lesen

2 Responses to “Willkommen in Europa

  1. Uwe Says:

    Handelt es sich nicht um den Begriff: , wenn man von einem Gebiet spricht, welches ein vom eigenen Staatsgebiet vollständig eingeschlossener Teil eines fremden Staatsgebiets ist.

  2. anarchitect Says:

    Wie meinst du?

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