Migranten sichtbar spielen
Die spanischen Aktivisten, die auch hinter Yomango stehen, haben an einem Computerspiel gearbeitet, das durch geschickte Bildmontagen die Präsenz von Migranten in den urbanen Raum projiziert. In Bordergames werden in die Szenen Madrids Pressefotos von Immigranten, die versuchen die Grenze zu überwinden oder einfach nicht aufzufallen, in den Mittelpunkt der städtischen Geschehnisse katapuliert.
Via Telepolis: Grenzen der Realität von Krystian Woznicki
Der Artikel erscheint auf Telepolis natürlich im Kontext der aktuellen Geschehnisse in Melilla und Ceuta, allerdings scheint das Spiel nicht mehr ganz aktuell zu sein. Der Wiki ist verwaist (lies: zugespammt) und die Seiten sind seit 2003 nicht mehr aktualisiert worden.Das Spiel soll die Spieler miteinander vernetzen. Was bei diversen Online-Spielen längst selbstverständlich ist, hat hier eine politisch relevante Note: Menschen, die sonst in ihren Einzelschicksalen isoliert sind, können hier zueinander finden, sich austauschen, sich solidarisieren.


