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Der Wal, die Eisbären, die Ente und ich

Nach ganzen drei Jahren tierartenübergreifender Praxis des Zusammenseins von Ente und Schlafbär brachte gestern unser Gitarren- und Wortkünstler Funny van Dannen sein zehntes Album (Neues von Gott mitgerechnet) heraus: Authentic Trip, knappe 2 Monate vorher in München aufgenommen. Somit hielt der gestrige Freitag gleich zwei Jubiläen an einem Tage bereit. Heute zum Frühstück legten wir die Scheibe ein und lauschten seinen Stücken, die wir teilweise auch vom Konzert in Hannover kannten. So war uns das Lied vom Wal bereits vertraut, das von Funnys tierretterischen Träumen erzählt:

Ich stand am Strand und vor mir lag ein Wal.
Er lebte noch, ich war allein, es war so eine Qual.
Denn ich bin ja kein Herkules und das Tier war tonnenschwer.
Und die Wellen haben gerufen, schieb den Wal zurück ins Meer.
Schieb den Wal, schieb den Wal, schieb den Wal zurück ins Meer.

Aber auch die anderen Songs sind gerade zur Herbstzeit ein Herzenswärmer. So zum Beispiel auch Eisbären im Mondschein:

Während ich das Erwachsenenpuzzle ‘Eisbären im Mondschein’ legte, habe ich über mein Leben nachgedacht. Jetzt liegt das Puzzle fertig vor mir auf dem Tisch die tausend Teile. Ich habe alles richtig gemaaaacht.

Viele weitere Textstellen könnte ich hier zitieren, aber gesungen ist es viel charmanter. Das Schöne an Funnys Texten ist nämlich, dass er im Alltag die grosze Philosophie entdeckt und hörbar macht.

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