Die Jugend dort abholen, wo sie ihre Augen hat

Dass nicht-kommerzielle Projekte stehts in Gefahr sind von kommerziellen Interessen kooptiert zu werden, ist nicht neu. Yomango versucht sich dem entgegen zu stellen, indem sie die Trennung zwischen Bedürfnissen und Mangel aufheben und anti-kommerziell den Klau inszenieren.

Graffiti scheint der schleichenden Rekuperation nicht so ohne weiteres gewachsen zu sein. Nun, Street Art&Co. ist sicher eine weitreichendere Praxis von Subkultur und erhält daher auch gröszere Aufmerksamkeit vom ‘Spektakel’. Sei es, dass die Optik oder eben wie nun jüngst wieder die Tat selbst in den Warenkreislauf integriert werden soll. So scheinen in diesen Tagen in Nordamerika Auftragsarbeiten durchgeführt zu werden, durch die die neue mobile Playstation (PSP) an Wände gebracht wurden soll. Vor vier Jahren hat IBM schon mal so etwas ähnliches veranstaltet, indem es via Graffiti-Schablonen (lies: Stencils) in die Nähe von Peace, Love und Linux bringen wollte. Sie mussten dafür zahlen. Inwiefern sich das nun mit Sony entwickelt ist erstmal abzuwarten.

Bilder und Diskussion beim Wooster Collective:


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