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Den Schlüssel zum Heim

… hatte ich nach einem kleinen Nachmittagsschlaf hinter der just zugekippten Wohnungstür gelassen. Sonst setze ich ja das instinktive Hosentaschenklopfen ein — was sich übrigens auch bei der Suche nach Handtelefon und Kleingeld als praktisch erweist. Heute tat ich dies nicht und fand mich daher nach jener gedankenlosen Tat viel wacher jedoch ausgesperrt im Treppenhaus des Wohnheims wieder. Mein Mitbewohner war bestimmt schon längst bei seiner Familie, so dass ich auf mich gestellt war, wollte ich zeitnah wieder in die Wohnung. Dann kam mir mein Nachbar Guido in den Sinn, dessen Balkon an meinen grenzt. Aber dann dachte ich, dass eine gedankenlose Aktion für diesen Tag reichen würde. Eine Studentin aus unserer Etage gab mir noch eine Telefonnummer eines Sicherheitsdienstes, der sich aber nicht verantwortlich fühlte. Die Menschen vom Sicherheitsdienst des Uni-Campus waren da kooperativer, so dass ich nach ein wenig Warten auf eine andere Sicherheitsfirma, die die nötigen Befugnisse hat, wieder ins Heim durfte.

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