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Archive for December, 2005
Heute Abend veranstaltet die Antikriegsgruppe einen Filmabend zu Armut und Migration. Wir zeigen den Spielfilm “Der Marsch” (1990) und ich werde vorher einen kleinen Kurzvortrag zu diesem Themenkomplex halten. Nach dem Film gibt es wie immer eine informelle Gesprächsrunde, wo wir den Film und die Problematik diskutieren. Da das Thema mir sehr am Herzen liegt, hoffe ich, dass wir auch heute Abend wieder ein interessiertes und konstruktives Publikum haben werden.
Der Filmabend ist offen für jedermensch und kostet nix. Er beginnt um 20 Uhr im Projekt 7 auf dem Unicampus.
Published on December 13th, 2005 at 14:46. Filed under deutsch, magdeburg, antiwar, migration
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Die Nutzerbasis der Jugendcommunity jetzt.de ist stinke sauer, weil sie scheinbar mehrheitlich der Meinung ist, dass die Betreiber den Relaunch ein wenig zu weit getrieben haben. Diese Netzgemeinde ist einst aus dem Jugendmagazin Jetzt der Süddeutschen entsprungen, als letztere ersteres nicht mehr finanzieren konnte. Es entwickelte sich eine recht integrierte Community — vielleicht ein wenig vergleichbar mit LiveJournal oder MySpace. So lebt die Seite von ihren Nutzern, da sie es sind, die die Inhalte produzieren. Und es ist sicherlich auch nicht am SZ-Verlag vorbeigegangen: content is king. Nun, im Moment fühlen sich die jetzt.de-Nutzer aber gerade nicht wie Könige, sondern eher wie Fremde im eigenen Land. Die Ente fasst den Unmut zu folgenden Hauptkritikpunkten zusammen:
- Unübersichtlichkeit
- neue Kategorien ersetzen alte
- Userguide für die alten User
- Links zu Artikeln der Süddeutsche
- nicht aussagende Icons
- keine Bilder
- alles sieht gleich aus, egal wo mensch sich befindet
- Betreiber gehen scheinbar nicht auf Nutzerwünsche ein
- Werbung und Umsatz stehen über der Community
- Kommerzialisierung
Sicherlich hatte das alte Layout (linkes Bild) eine Erneuerung nötig, aber ein kompletter Umsturz ist gefährlich, wenn doch die Gemeinde damit gut zurecht kam. Ich habe immer die pixelartige Gestaltung gemocht, die jetzt völlig verschwunden scheint (rechtes Bild). Übrigens passt das Bild zur aktuellen Titelstory: in welche Richtung würde es zu den Entscheidern auf jetzt.de gehen? Desweiteren ist interessant, dass sich die gewichtete Tag-Wolke auf der Startseite nur scheinbar aus den Beiträgen der Nutzer generiert. Das grosze SZ führt nämlich zu den Artikeln der SZ, die offensichtlich nicht von den Nutzern kommen.

Um auch ein wenig konstruktiv zu werden: die Wut und somit auch die Energie, die nun in der Community freigesetzt sind, könnten zusammen genommen werden, um ein freies Projekt auf die Beine zu stellen, das von Nutzern quasi selbstverwaltet werden könnte. Ein Bezug zur alten Gemeinde könnte ja auch auf sprachlichem Wege passieren. Wie wärs mit fetzt.de oder ätzt.de …?
Wenn das nicht klappt, könnten sich die Autoren auch komplett von einer engen Community frei machen und Blogs aufsetzen oder anmelden. Die Gemeinde ist bestimmt stark genug, als dass sie sich auch dezentral wieder findet.
Danke für den Hinweis, liebe Ente.
Published on December 12th, 2005 at 22:54. Filed under deutsch, technology
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A very nice implementation of black-and-white photography with designated colorful areas. The picture set Tokyo Blues by Nurri Kim points the viewer’s attention to blue tarpaulin that is covering things that are subject to change.
via Space and Culture: Transitional blues
Published on December 10th, 2005 at 13:00. Filed under finding, english, beauty
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CoverFlow, was der Redaktion als ‘TechDemo’ vorliegt, packt die Albumdeckelkunst in einen OpenGL-Kontext und lässt den Musikkonsumenten durch seine digitale Musik brausen. Das macht richtig Spasz. Dröge textbasierte Musiksammlungen, die immer noch nicht via Tagging organisiert sind, können da nicht mithalten. Dagegen sieht FrontRow lahm und langweilig aus.
via DeBug: Endlich wieder Platten blättern…
Published on December 10th, 2005 at 12:45. Filed under finding, deutsch, geekery, musique
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Dear reader, from now on the reading pleasure on this log might dramatically increase through the use of the neat and easy-to-install Related Posts plugin which puts links to statistically related posts on the end of every post:

You can see them on the designated article pages, but not on the front page of the log and not in the feed. What do you think?
Published on December 8th, 2005 at 17:27. Filed under update, english
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I have made some changes to the way images behave in the RSS/Atom-feed. Now they should be floating just like they do it on the regular page in the browser. If you experience any difficulties, please let me know.
Published on December 7th, 2005 at 22:42. Filed under update, english
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Again Latin America is the place where it’s happening, this time i’d like to guide the reader’s attention to Venezuela where last week the Third Worldwide Free Knowledge Forum was held. Attendees discussed how open source software can be and is employed in administration, economy, and universities. Por ejemplo, in Venezuela an open source law will take effect next year that postulates a 2-year transition to open source software in all public agencies including the oil industry:
This should be on every open source hacker’s radar. Venezuala is going to need lots of open source hackers to help “train the trainers” for their migration process. The idea of open software as accumulative knowledge is really emphasized there. Reusability is a key concept. I think we can expect to see many contributions to CPAN, Sourceforge, and other repositories as a result of this move.
A representative of the national office of Intellectual Property remarked, not entirely in jest, that the name of his department should be changed to “Intellectual Prosperity” to shift the focus from ownership of ideas to the accumulation and reuse of ideas for the public benefit. Other attendees gave concrete examples of such benefits—a project supporting development of small FLOSS work-cooperatives to stimulate local economies; projects with Indians and other marginalized groups; projects to take work-flow apps developed for industry and reuse them in municipal governments to increase transparency and efficiency. […]
via O’Reilly Radar: Venezuela Open Source
Published on December 7th, 2005 at 00:38. Filed under english, technology
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Ich lese gerade das Buch Ambient Findability von Peter Morville, worüber ich später nochmal berichten werde. Über den Blog zum Buch bin ich auf einen interessanten Artikel gestoszen: UFOs (Ubiquitous Findable Objects). Der Artikel scheint mir eine Art Zusammenfassung des Buches, indem dessen grundlegende Fragestellung aufgeworfen wird: was passiert wenn die Welt der Bytes auf die Welt der Atome trifft? Es geht im Prinzip darum, dass nicht mehr nur Dokumente via URLs eindeutig im Netz sondern auch schon Objekte in der Realwelt lokalisiert werden können. Mit Hilfe von GPS-Systemen, Kamera-Überwachung, RFID u.ä. Technologien lieszen bzw. lassen sich Objekte zunehmend in der Welt der Atome lokalisieren, was natürlich wesentliche gesellschaftliche Auswirkungen hat, würde mensch unter Objekte auch Organismen fassen. Einfach lieszen sich z.B Haustiere, Kinder, Kunden, Verbrecher oder Aufmüpfige lokalisieren und mit den Bewegungsprofilen nettes Data Mining betreiben. Zum Guten und zum Schlechten.
Das Thema ist wahrlich spannend und sicherlich nicht so neu. So behandelte Howard Rheingold in seinem Buch Smart Mobs bereits 2002 die Problematik von Ubiquitous Computing und Überwachung. Aber der Vergleich der URI im Web mit dem U.F.O. in der realen Welt ist schon einprägsam. Die Frage ist nur, was wir zulassen und wer die Kontrolle über die Informationen hat. Auf dem 22C3 gibt es diesmal auch wieder einige Vorträge dazu.
via findability.org: Ubiquitous Findable Objects (UFOs)
Das Bild ist aus Chris Oaklays Film “The Catalogue” geliehen.
Published on December 6th, 2005 at 23:37. Filed under deutsch, technology
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Dutch graphic artist Eline van Dam has created
some beautiful, yet stirring pieces.
via Drawn!: Zeloot
Published on December 6th, 2005 at 18:04. Filed under finding, english, beauty
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Wie zuvor erwähnt, befindet sich Graffiti in einer kritischen Phase, was durch die Fälle kommerziellen Graffitis für die mobile Spielkonsole eines groszen, japanischen Unterhaltungselektronikkonzerns in Nordamerika nur unterstrichen wird. Die Gefahr, dass eine ursprünglich progressive, subkulturelle Bewegung vom Spektakel kooptiert wird, gilt im Prinzip für jede Subkultur. Spannend sind nun die Auseinandersetzungen, die sich um diesen Kampf zwischen diesen beiden Seiten: die Subkultur, samt Protest und Utopie, und das Spektakel, inklusive der Erweckung von zuvor nicht empfundenen Bedürfnissen. Dabei bedient sich das Spektakel gern am Jungbrunnen der Subkulturen. Aktivsten/Künstler lassen dies aber nicht einfach mit sich machen. Die Reaktionen lassen sich seit dem Auftreten der Werbegraffitis vielerorts beobachten. Das Wooster Collective widmet sich diesen Kämpfen, die vor allem an den entsprechenden Wänden ausgetragen werden, und empfindet diese als eine Art Weggabelung zwischen Graffitikultur und Werbung. Dem schliezse ich mich an. Also: Augen und Ohren offen halten.
via Wooster Collective: The Sony PSP Graffiti Campaign May Be A Watershed Moment in the Battle Between Graffiti Culture and Advertising
Published on December 6th, 2005 at 16:53. Filed under deutsch, streetart, urbanlife
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