Heute: Lange Nacht zum interkulturellen Dialog
Heute Abend ab 23:05 gibt es auf Deutschlandfunk eine Lange Nacht mit dem Titel Das Eigene und das Fremde:
Immer schneller werden Menschen als potenzielle Staatsfeinde und Terroristen abgestempelt: Das prägt weitgehend das gegenwärtige gesellschaftliche und soziale Klima. In einer solchen Atmosphäre wachsen Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Dabei geraten oft die komplexen Zusammenhänge und die Genese von Konflikten in den Hintergrund.
Verantwortliche Politiker suchen zumeist erst dann nach Lösungen, wenn die Konflikte eskalieren, statt sich ihnen in der Entstehung zu widmen. Und sie regen die Bevölkerung gerade nicht dazu an, sich auch im Fremden und scheinbar ganz Andersartigem selbst zu erkennen. Politische Kategorien allein reichen zum Verstehen des Geschehens nicht aus. Neue Deutungen sind notwendig, um die individuellen und kollektiven Prozesse sowie die Mechanismen zu beschreiben, die zu bedrohlichen Konflikten oder gar zu Kriegen führen. Die Lange Nacht über das Eigene und das Fremde sucht nach den Wurzeln feindseligen Verhaltens und neuen Wegen im interkulturellen Dialog.
Mir wurde von sicherer Quelle zugetragen, dass sie interessant sein wird – sie lief nämlich gestern schon im DRadio und mein Bruder hat sie gehört. Ich noch nicht, aber ich denke, dass es sich besonders in Bezug auf die Karikaturendebatte lohnen könnte. Also heute Abend nicht weggehen oder eben früher heimkehren und dem Radio zulauschen.
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