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Archive for February, 2006

Zoomsteppdecke

Zufällig bin ich auf dieses groszartige Kunstprojekt gestoszen: Zoomquilt. Die Idee ist kurz erzählt, aber doch so genial: Der Betrachter zoomt fortwährend in das Gemälde wie in einen Tunnel hinein, so dass der Eindruck entsteht, mensch würde sich in dem Bild vorwärts bewegen. Die verschiedenen Schritte wurden von 15 Künstlern umgesetzt, so dass ein vielfältiger Weg aufgespannt wurde, der sich unendlich fortsetzt, da es weder Ende noch Anfang gibt. Sehr cool. Es gibt eine längere Waldphase, die mich ein wenig an das Simulationsprojekt ‘Prinz rettet Prinzessin’ erinnert hat. Blosz dass die Pflanzen und Bäume im Wald von Zoomquilt gefährlicher und gefräsziger wirken. Wegweisendes Element ist der abstrakte, orangene Schlauch.

Ich bin über den Mac OS X Bildschirmschoner darauf gestolpert. Auf der Zoomquilt-Seite gibt es auch einen für Windows, darüberhinaus eine Flash- und HTML-Variante. Falls die Links nicht funktionieren, ist mensch angewiesen die Seite zu aktualisieren. Für Linux gibts bestimmt auch nen ‘Port’. Wenn nicht, ist der sicher schnell gehackt, oder Bubi?

Published on February 24th, 2006 at 02:04.
Filed under deutsch, geekery, beauty

Verliebt in den Teufel

Stencilsticker am Haus des Lehrers, Breiter-Weg „Nordabschnitt“

Published on February 22nd, 2006 at 10:11.
Filed under deutsch, magdeburg, streetart

Platz an der Sonne für alle

Ich bitte die Qualität zu entschuldigen, hier haben sich ein paar Hosentaschenfussel auf der Linse meiner Handtelefonkamera gesammelt.

Published on February 22nd, 2006 at 10:03.
Filed under deutsch, magdeburg, urbanlife

Finanzgenosse werden?

Ich bin am Überlegen, ob ich mit meinem kleinen aber freinem privaten Konto zu einer Genossenschaftsbank wechseln sollte, die dann Kredite und Investitionen für soziale, ökologische, innovative Projekte vergeben und dabei auch quasi-selbstverwaltet funktionieren würde. Mal abgesehen davon, dass sicherlich viel dafür spricht, meine jetzige Bank zu verlassen (siehe rechtes Bild), so bin ich doch am Überlegen in bezug auf Sicherheit und Praktikabilität in puncto Überweisungen und Geldautomaten etc. In Deutschland scheint die Gemeinschaftsbank (Wikipedia) die etablierteste zu sein. Nach dem Leitbild (PDF) sind auch ihre Grundwerte anständig:

Grundlage unserer Arbeit ist die Achtung vor dem Leben und die Sorge um eine friedliche Koexistenz aller Kulturen, die auf individuelle Freiheit und Verantwortung gegründet sind. Wir nehmen den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Seele und Geist ernst.

Unser Handeln soll die Lebenschancen heutiger und zukünftiger Generationen bewahren und ihre Weiterentwicklung fördern. Ökologie verstehen wir dabei ganzheitlich im Sinne einer Leben fördernden Einheit von Natur und Zivilisationsentwicklung.

Bei der Recherche, ist mir mal wieder klar geworden, dass es in Deutschland eine lange Geschichte der Genossenschaften gibt. Damit muss ich mich mich nochmal näher beschäftigen… Ob ich nun zur Gemeinschaftsbank, wechsele weisz ich noch nicht so genau. Was meinen denn meine werten Leser?

Published on February 21st, 2006 at 22:14.
Filed under deutsch, selfrule

Illustrierte Ratschläge

Hier gibt es bebilderte Lebenshilfe von Penelope Dullaghan für grübelnde Küken, Ziegenböcke und andere liebenswürdige Lebewesen.

via Drawn!: The Best Advice I Ever Got

Published on February 21st, 2006 at 18:17.
Filed under deutsch, beauty

No Need for Cross-Country Vehicles in our City

I heard on the radio that 4×4info, a Belgian group of concerned citizens, does some activism against the increasing number of those bullies in SUVs taking up and polluting urban space as they get their groceries or drive to work. Not to mention that some governments even wage war for the gas they squander. Even though more people live in the city their is a trend for more SUVs on the market and on urban streets. One of their actions is giving them some mud which seems to be an appropriate service.

Published on February 21st, 2006 at 17:47.
Filed under english, mobility, urbanlife

Abschiebungen nach Tschetschenien

In Deutschland werden teschetschenische Flüchtlinge abgeschoben, obwohl ihnen zu Hause staatliche Verfolgung droht. Alle Wege führen nach Tschetschenien (Telepolis) von Katja Seefeldt diskutiert die Situation:

Er hat sich gewehrt, bis zuletzt, aber genutzt hat es ihm nichts. Am 8. Februar wurde der fünfundzwanzigjährige Tschetschene Ali Sambulatow (Name v. d. Redaktion geändert) nach Russland abgeschoben, an Händen und Füßen gefesselt. Es ist die dritte Abschiebung eines Tschetschenen innerhalb weniger Wochen und es werden wohl weitere folgen. Denn egal, wie desaströs die Lage in der Kaukasus-Republik ist, deutsche Gerichte und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lassen sich davon nur selten beeindrucken. […]

Published on February 20th, 2006 at 22:42.
Filed under deutsch, antiwar, migration

Heute: Lange Nacht zum interkulturellen Dialog

Heute Abend ab 23:05 gibt es auf Deutschlandfunk eine Lange Nacht mit dem Titel Das Eigene und das Fremde:

Immer schneller werden Menschen als potenzielle Staatsfeinde und Terroristen abgestempelt: Das prägt weitgehend das gegenwärtige gesellschaftliche und soziale Klima. In einer solchen Atmosphäre wachsen Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Dabei geraten oft die komplexen Zusammenhänge und die Genese von Konflikten in den Hintergrund.

Verantwortliche Politiker suchen zumeist erst dann nach Lösungen, wenn die Konflikte eskalieren, statt sich ihnen in der Entstehung zu widmen. Und sie regen die Bevölkerung gerade nicht dazu an, sich auch im Fremden und scheinbar ganz Andersartigem selbst zu erkennen. Politische Kategorien allein reichen zum Verstehen des Geschehens nicht aus. Neue Deutungen sind notwendig, um die individuellen und kollektiven Prozesse sowie die Mechanismen zu beschreiben, die zu bedrohlichen Konflikten oder gar zu Kriegen führen. Die Lange Nacht über das Eigene und das Fremde sucht nach den Wurzeln feindseligen Verhaltens und neuen Wegen im interkulturellen Dialog.

Mir wurde von sicherer Quelle zugetragen, dass sie interessant sein wird – sie lief nämlich gestern schon im DRadio und mein Bruder hat sie gehört. Ich noch nicht, aber ich denke, dass es sich besonders in Bezug auf die Karikaturendebatte lohnen könnte. Also heute Abend nicht weggehen oder eben früher heimkehren und dem Radio zulauschen.

Published on February 18th, 2006 at 17:50.
Filed under deutsch, antiwar, migration

Streetart in St. Petersburg

Gestern lief im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur ein Feature über zwei Graffitikünstler, die in St. Petersburg Stencils für eine bessere Welt machen:

“Wirf deinen Fernseher weg!” - diese und andere Aufforderungen stehen irgendwo in St. Petersburg. Die Sprüche sind mit Hilfe einer Schablone von jungen Künstlern aufgesprüht, auf Mauern, alten Türen oder Mülltüten. Die Künstlergruppe “Search and Upgrade” will ihren russischen Mitbürgern mentale Überlebenshilfe im Kampf gegen staatliche Willkür und die Globalisierung bieten.

Transkript und MP3.

Published on February 17th, 2006 at 00:17.
Filed under deutsch, streetart, urbanlife

Photography Pals in Pakistan

Two of my compañeros de la universidad – getting myself prepared here to go to a Spanish speaking country soon – just arrived in Pakistan. They are doing a photography trip there. As i have learned it will be less a vacation, but rather a journalistic venture, as they will also do interviews collecting insights from the local people. I look forward to reading their blog notes through the wonders of publish-and-subscribe:

Good luck for both of them.

Published on February 16th, 2006 at 17:14.
Filed under travels, english