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Rassistische Übergriffe in Magdeburg

Überfall auf Afrikaner in Magdeburg | MDR.DE:

In Magdeburg hat eine Gruppe junger Männer einen Afrikaner angegriffen und geschlagen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es am Freitagabend an einer Straßenbahnhaltestelle zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Dann sei der 24-jährige Sudanese geschlagen worden. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Die Gruppe von 20 Beschuldigten flüchtete. 13 Tatverdächtige wurden danach von der Polizei gestellt, sind aber wieder auf freiem Fuß. In der gleichen Nacht wurde ein weiterer Afrikaner in einer Straßenbahn mit einer Machete bedroht. Der Täter ließ von dem Mann ab, als er einen Polizisten entdeckte.

Es ist unerträglich, wie Rassisten in Gruppen über einzelne Mitbürger anderes Aussehens herfallen. Da kann die “Bleib Sauber”-Kampagne noch so viel Hundescheisze von den Gehwegen wegkehren, die braune Suppe der Faschisten bleibt unberührt. Während dieser Zustand in erster Linie eine Gefahr für Andersaussehende und Andersdenkende darstellt, schadet sie Magdeburg mehr als jeder Hundekot.

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