Den ganzen Tag Kuchen
Ich befinde mich ja hier in Santiago im Praktikum und beschäftige mich mit sozialer, webbasierter Software. Neben dem Studium dessen, was es da so schon so in die Richtung gibt, ist der wesentliche Teil des Praktikums dafür gedacht, seine Ideen praktisch umzusetzen. Bei webbasierten Dingen gibt es eine Vielfalt an Ebenen, Sprachen und Kontexten, die vor die Verheiszungen von Ajax schweisztreibende Webprogrammierung gesetzt haben. Mensch ist mit Umgebungen stark variierender Eckdaten konfrontiert, wo mal diese Bibliothek vorhanden ist oder eine andere Funktionalität nicht unterstützt wird. Außerdem muss mensch mit mindestens vier Sprachen einigermaßen umgehen können, um ein zeitgemäßes Nutzungserlebnis zu gewährleisten.
Es gibt verschiedene Ansätze sich diesem Dickicht zu nähern: Ruby on Rails ist jüngst dafür berühmt und beliebt geworden, anspruchsvolle Programmierungskonzepte in die bisher eher schmutzige Welt des Webs zu tragen, und somit das Programmiererlebnis – was bei der ganzen Nutzerzentrierung nicht zu vernachlässigen ist – zu verbessern. Besonders zu erwähnen ist das Konzept der Modell-Präsentation-Steuerung (engl. Abk. MVC), das eine Trennung zwischen Darstellungs- und Datenschicht vorgibt, um Programmiercode besser zu strukturieren und Programmkomponenten unabhängig voneinander pflegen zu können.
Das Problem mit Ruby on Rails ist aber, dass es bislang noch zu wenig verbreitet ist. Strebt mensch also eine möglich weite Verwendung seiner Software an, bleibt ihm bislang erstmal nur PHP. Unter dieser Maszgabe haben sich einige PHP-Programmierer die Ansätze und Ideen von Ruby on Rails angeschaut, für gut befunden und versucht jene Konzepte in PHP abzubilden. Dank Bubi bin ich auf CakePHP gestoszen, das genau das versucht. So beschäftige mich in diesen Tagen intensiv damit und habe heute mein erstes Tutorial geschrieben.
In der Cake Bakery gibt es eine Liste mit deutschsprachigen Ressourcen bezüglich Cake.


