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Archive for January, 2007

Spanish Bombs

Prokrastinierenderweise bin ich auf einen weiteren Klassiker von The Clash gestoszen, auch vom London Calling Album: Spanish Bombs.



Link zum YouTube-Video

Published on January 27th, 2007 at 11:29.
Filed under deutsch, musique

Baum vor Werbefläche

Bereits bei Joseph Beuys haben Bäume eine Schlüsselrolle bei seiner letzten, gröszten Skulptur gespielt. Dieses subversive Potenzial von Bäumen macht sich auch der Niederländer Helmut Smits mit einer Installation im öffentlichen Raum zu eigen, indem er eine grosze Werbefläche mit einem sauerstoffproduzierenden Wesen versieht. Wie auch Sebastian von Guerilla Innovation meint, ist das doch mal eine nette direkte Aktion mit Elementen des Adbustings und Guerilla Gardenings.

"Boom voor billboard" von Helmut Smits

via GUERRILLA INNOVATION: Tree in front of billboard

Published on January 25th, 2007 at 14:10.
Filed under deutsch, streetart, beauty, environment

The Guns of Brixton

Grad noch über den Sinn vom The Clash Klassiker The Guns of Brixton gesprochen und schon jede Menge Videos aufgetan. Unter anderem auch nette Coverversionen.

Published on January 24th, 2007 at 20:13.
Filed under deutsch, musique

Sozialpsychologie: Miteinander und Engagement

Ich habe in diesem Semester eine äuszerst interessante Sozialpsychologie Vorlesung – gehalten von Micha Strack, Skript gibts auch – gehört und bin des öfteren auf spannende Erklärungsansätze für soziales Miteinander, soziale Bewegungen und soziales Engagement gestoszen. Hier kurz die meiner Meinung nach interessantesten Phänomene/Beobachtungen ggf verlinkt zu entspechenden Wikipedia-Artikeln:

Published on January 22nd, 2007 at 12:15.
Filed under deutsch

Jurassic 5: Work it out

Was machen wenn Polizeiwillkür, Armut, Überwachungsstaat, Abschiebung, Krieg, globale Erwärmung, … die Stimmung drücken? Witzig und bitter zugleich. Und: der Sound geht gut nach vorne, wenn ihr mich fragt.



Link zum YouTube-Video

Published on January 19th, 2007 at 22:11.
Filed under deutsch, musique

Semantic Web für die Solidarische Ökonomie

Auf keimform.de gibt es gerade eine interessante Diskussion zur Fragestellung, wie sich die Akteure, Kollektive, Aktivisten der just entstehenden Solidarischen Ökonomie gegenseitig vernetzen und finden könnten. Der Autor, Thomas Kalka Stefan Meretz, wählt den puristischsten Ansatz nämlich das Semantic Web. Nach einer Einführung in verschiedene SW-Technologien schlieszt der Autor mit einem Pladoyer für maschinenlesbare, wiederverwendbare Informationen in zeitsparenden Netzwerken, statt via Blogs, Wikis, Newsletter “ungelesene Infos in die Welt zu blasen”.

Was vielleicht von akademischer Seite her spannend ist, scheint mir für die reale Weltverbesserung wie mit Kanonen auf Tauben schieszen (entschuldigt das martialische Gleichnis). Ich bin ganz und gar kein Technologiefeind, aber ich denke, sie kann Konflikte und Diskussionen nicht einfach auflösen.

Stattdessen bin ich überzeugt, dass es was bringt, “sich am Kampf um Aufmerksamkeit zu beteiligen”, da ich diesen auch als Austausch um die Solidarische Ökonomie und die mit ihr zusammenhängenden Praktiken verstehe. Nur weil der Computer meine Texte nicht versteht, heiszt das nicht, dass wir uns nicht finden. Neben Links, Kommentare, Trackback, Tags stellt die gute alte bruteforce Textsuche ein mächtiges Werkzeug dar. Ich kann einfach eine Blog- und Nachrichtensuche bemühen, um aktuelle Beiträge zur Solidarischen Ökonomie rauszufiltern und via RSS (eigentlich auch Semantic Web) zu abonnieren.*

Ich finde das semantische Web und damit zusammenhängende Gedankenspiele sehr spannend aber zuweilen träumerisch. Denn dem Anspruch, dass der Computer Semantik, also Bedeutung, verarbeiten kann, hängt ein wenig der Nachgeschmack an, dass er uns das Denken abnimmt. Genügen würde es ja schon, wenn Informationen strukturierter vorlägen. Da sind meines Erachtens Weblogs bereits ein Beitrag. Weitergehend können Mikroformate versuchen Semantic Web-Ansprüche ein Stück weit greifbarer zu machen, indem Struktur in das HTML eingebettet wird. Ein Problem (unter vielen) wäre dann, was die Teutsche Bank dann davon abhält, sich als emanzipatorisch, progressiv und solidarisch auszuzeichnen.

* Dass wir aber demokratische und unkommerzielle Alternativen zu Google, Yahoo, eBay, Amazon brauchen, habe ich ja schon mehrmals hier erwähnt.

Published on January 18th, 2007 at 22:27.
Filed under deutsch, technology, selfrule

Auf dem Fahrrad bist du hübscher

oder: Binnen-I auf spanisch.

En bici estas mas wap@

En bici estás más wap@” von Flickrnutzer david mit einer by-nc-sa CC-Lizenz versehen.

Abgesehen davon, dass ich da nur zustimmen kann und das Schablonengraffiti wirklich gelungen finde, ist noch anzumerken, dass in der spanischsprachigen Jugend-/Handysprache das @-Zeichen oftmals für die Sache des Gender Mainstreamings im Sprachgebrauch verwendet wird. Es ist ein wenig wie das Binnen-I blosz jünger und eleganter, da es feminine und maskuline Endung auf einfacher Weise ineinander vereinigt.

Desweiteren wäre vielleicht überhaupt das Wort wap@ hervorzuheben, dass wohl eine Pendant zum guap@ sein soll, das ich auch in Chile kennengelernt habe und so viel wie hübsch, schmuck, und süsz bedeutet.

Published on January 18th, 2007 at 20:15.
Filed under deutsch, streetart, mobility, beauty, español, language

Wer hat Angst vor der Umweltzone?

UmweltzoneAls ich in Santiago war, wurden im Frühstücksfernsehen die Fahrbeschränkungen angesagt, die sich danach richteten, wie hoch die Smogbelastung war. Meistens war sie sehr hoch. Da gegen die Feinstaubauflagen in vielen deutschen Städten im letzten Jahr verstoszen wurde, planen viele Gemeinden nun – ab März – sogenannte Umweltzonen einzurichten. Ökotest hat Details zur Regelung der Umweltzonen. Die hiesige FDP zeigt sich schon mal skeptisch mit sachlichem Verweis darauf, dass doch die ganzen Kunden mit dem Auto in die Innenstadt zum Einkaufen kommen und: “Insbesondere für größere Einkäufe gebe es zum Auto keine Alternative.” Hmm, wenn ich die von Joris letztens vorgestellten muskelbetriebenen Fahrzeuge so vor dem inneren Auge vorbeiziehen sehe, würde ich das ja glatt in Frage stellen. Der Witz ist ja, dass die meisten auch für kleine Einkäufe das feinverstaubtmotorisierte Fahrzeug vorziehen.

Published on January 16th, 2007 at 23:10.
Filed under deutsch, magdeburg, mobility, environment

Librarians to the rescue!

Doing research (read: googling away) on library information science i stumbled upon radical, militant librarians defending access, privacy, and freedom. This button was recently created by the American Library Association in the light of a special section of the Patriot Act. Oklahoma based Janet has got a lot more gear on her Cafépress shop called Radical Militant Librarians Unite! - Good stuff. Now back to work.

Published on January 9th, 2007 at 17:22.
Filed under english, geekery

Planwirtschaft rockt

Grosze Klasse! Arbeiterklasse halt. Oder so. Ich will Planwirtschaft

via des is ja grad des: “ich will planwirtschaft”

Published on January 9th, 2007 at 12:14.
Filed under deutsch, musique