Ökosexualität und Rehe
Nachdem ich hier schon stencilistisch mit fast linguistischen Ausschweifungen argumentiert habe, dass radfahrende Menschen attraktiver sind, manifestiert sich nun die über uns hereinbrechende Umweltbewusstseinsrevolution in gesprochener oder zumindest gebloggter Sprache im Fachbereich Sexualität/Partnersuche. Denn: der modebewusste (noch-)Single ist in diesen Tagen nicht metrosexuell sondern ökosexuell. Es zählt nicht mehr nur Hirn, Humor und gewisse Äuszerlichkeiten. Eine besondere Beziehung zur Natur ist gefragt.
Am kommenden Mittwoch gibt es eine Gelegenheit in Magdeburg sich öffentlich ökosexuell zu geben: der Vortrags- und Filmabend (Eine unbequeme Wahrheit/Inconvenient Truth) organisiert von der hiesigen Grünen Hochschulgruppe (GHG), von der mensch just in Zeiten des Hochschulwahlkampfs einiges hört. Komisch.
Apropos Natur, GHG und so: das GHG-Wahlplakat für die Gremienwahlen hat ein Reh drauf, das man findet wenn man via Google nach Rehbildern sucht. Es ist zufälligerweise ein Reh von einem Stencilsticker aus Stockholm, das ich auch dort angetroffen hatte. Bei matt wie glaenzend gibt es eine noch bessere Variante, die mensch glatt als Stencilvorlage oder Wahlplakat nehmen könnte. Mensch müsste allerdings vorher fragen, weil die Urheberin ausdrücklich auf ihrer Seite schreibt: “Das Reh sowie alle anderen Bilder dürfen nicht genutzt werden.” Hmm…


