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	<title>Anarchitect</title>
	<link>http://www.anarchitect.org/log</link>
	<description>sitting around in the sun in your underwear playing the clarinet - while keeping a log on anarchitecturism.</description>
	<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 04:05:06 +0000</pubDate>
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		<title>Class division in social network sites</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2007/06/26/class-division-in-social-network-sites/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 09:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>technology</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>selfrule</category>
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		<description><![CDATA[	danah boyd wrote a passionate essay (blog entry) about socio-economic divisions in online communities and its relation to society. Summarized a bit bluntly: the jocks and preps use Facebook, while the punks and underdogs use MySpace. Instead of labelling those two groups &#8220;good&#8221; and &#8220;bad&#8221; boyd suggests (admittedly still problematic) &#8220;hegemonic&#8221; and &#8220;subaltern&#8221;.  Especially [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>danah boyd wrote a passionate <a href="http://www.danah.org/papers/essays/ClassDivisions.html">essay</a> (<a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2007/06/24/viewing_america.html">blog entry</a>) about socio-economic divisions in online communities and its relation to society. Summarized a bit bluntly: the jocks and preps use Facebook, while the punks and underdogs use MySpace. Instead of labelling those two groups &#8220;good&#8221; and &#8220;bad&#8221; boyd suggests (admittedly still problematic) &#8220;hegemonic&#8221; and &#8220;subaltern&#8221;.  Especially interesting are the sections about military, shootings, and the overall state of society. A very interesting read. </p>
	<p>via <a href="http://blog.cybernotic.org/">bubi</a> in my chat window
</p>
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		<title>Themenabend: Neue Medien im Krieg für Frieden</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2007/06/20/themenabend-neue-medien-im-krieg-fur-frieden/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 19:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>selfrule</category>
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		<description><![CDATA[	schamloser Kreuzbeitrag aus dem Antikriegsblog
Themen- und Diskussionsabend zu Neuen Medien und Web 2.0 für Partizipation, Friedensbewegung und Konflikttransformation.
	Massenmedien spielen spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg eine wesentliche Rolle bei der Rechtfertigung, Vorbereitung und Durchführung von Kriegen. Beispiele dieser Praxis reichen von der gleichgeschalteten Presse der Nazis über Radio- und Fernsehsender beim Völkermord in Ruanda bis zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align:center;"><em>schamloser </em><em><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=228">Kreuzbeitrag</a></em><em> aus dem </em><em><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/">Antikriegsblog</a></em></p>
<a href="http://www.antikriegsgruppe.de/files/neuemedien/flyer.pdf" title="PDF-Version"><img src="http://www.antikriegsgruppe.de/files/neuemedien/flyer.gif" align="" border="0" hspace="6" vspace="2" alt="Atpeace-1" title="" longdesc="" style="float: right" /></a>Themen- und Diskussionsabend zu Neuen Medien und Web 2.0 für Partizipation, Friedensbewegung und Konflikttransformation.</p>
	<p>Massenmedien spielen spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg eine wesentliche Rolle bei der Rechtfertigung, Vorbereitung und Durchführung von Kriegen. Beispiele dieser Praxis reichen von der gleichgeschalteten Presse der Nazis über Radio- und Fernsehsender beim Völkermord in Ruanda bis zu einer weitgehend unkritischen Berichterstattung in den USA im Vorfeld des letzten Irakkriegs. Insbesondere bei diesem zweiten Irakkrieg hat sich allerdings eine breite Protestbewegung konstituiert, die den Krieg zwar nicht verhindern konnte, aber mittels der Neuen Medien die stärkste globale Mobilisierung der Friedensbewegung seit Vietnam darstellt.</p>
	<p>Seitdem haben sich die Neuen Medien zum sogenannten Web 2.0 weiterentwickelt, das in Anwendungen wie Weblogs und Wikis die Prinzipien Partizipation, Demokratie und Dezentralisierung betont. Nutzer generieren zunehmend die Inhalte selbst, sind aber darüber hinaus auch an Entscheidungsprozessen beteiligt. Offene Schnittstellen und Formate erlauben relativ einfache Verknüpfung von verschiedenen Datenquellen zu sogenannten Mashups. Informationen werder immer einfacher von Bürgern erstellt, verknüpft und aufgenommen, so dass neue Formen von Gegenöffentlichkeit möglich werden.</p>
	<p>Diese Entwicklung wirft insbesondere vor dem Hintergrund der Relevanz von Medien in Konflikten spannende Fragen für zivilgesellschaftliches Engagement,  Friedensbewegung und Konflikttransformation auf, die wir an dem Themenabend mit Teilnehmern diskutieren möchten. Folgende Referenten haben sich bereit erklärt mit einführenden Vorträgen die Grundlage einer offenen Diskussion zu bereiten:</p>
	<ul>
<li><a href="http://wwwisg.cs.uni-magdeburg.de/isg/marcel.html">Marcel Götze</a> (Simulation &#38; Graphik)</li>
	<li><a href="http://www.uni-magdeburg.de/iew/joerissen">Benjamin Jörissen</a> (Erziehungswissenschaft)</li>
	<li><a href="http://www.uni-magdeburg.de/ipw/person/jm.html">Jörg Meyer</a> (Politikwissenschaft)</li>
</ul>
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.</p>
	<p>Donnerstag, 28. Juni 2007<br />
Tagungsraum der <a href="http://www.uni-magdeburg.de/unicampus/haupt.html#g30">Universitätsbibliothek</a><br />
Beginn 18 Uhr, Eintritt frei
</p>
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		<title>Reclaim democracy</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2007/06/02/reclaim-democracy/</link>
		<comments>http://www.anarchitect.org/log/2007/06/02/reclaim-democracy/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 22:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>selfrule</category>
	<category>environment</category>
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		<description><![CDATA[	Die Gegenaktivitäten zum G8-Gipfel sind bereits in vollem Zuge und die Ente notiert dazu passend Brechts Moldaulied &#8220;Es wechseln die Zeiten&#8221;. Tatsächlich passen die Zeilen – wenn mensch es wahr haben will – auch auf die nächsten Tage.
	Vertreter gewisser mächtiger Staaten des Nordens verbarrikadieren sich in einem Luxushotel am Ostseestrand, um sich der Weltpolitik anzunehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Gegenaktivitäten zum G8-Gipfel sind bereits in vollem Zuge und die <a href="http://www.utahinrichs.de/blog/?p=72">Ente notiert</a> dazu passend Brechts Moldaulied &#8220;Es wechseln die Zeiten&#8221;. Tatsächlich passen die Zeilen – wenn mensch es wahr haben will – auch auf die nächsten Tage.</p>
	<p>Vertreter gewisser mächtiger Staaten des Nordens verbarrikadieren sich in einem Luxushotel am Ostseestrand, um sich der Weltpolitik anzunehmen, während sie bis heute beweisen, dass sie nicht den politischen Willen haben, Armut, Umweltzerstörung und Krieg wirklich zu bekämpfen. Wie sonst lässt sich erklären, dass der globale Norden keine effektiven Masznahmen ergreift, um die Handelsbedingungen für schwächere Marktteilnehmer zu begünstigen, globale Erwärmung aufzuhalten oder die weitere Ausbreitung von Klein- und Massenvernichtungswaffen einzudämmen? Entscheider, die diese Situation mit zu verantworten haben, dürfen nicht in Ruhe gelassen werden.</p>
	<p>Wenn sich Regierungen als willenlos und inkompetent erweisen, die Herausforderungen der Zeit zu erkennen, müssen soziale Bewegungen die nötigen Veränderungen herbeiführen und überkommene Strukturen überwältigen. Viele Menschen machen sich auf den Weg nach Rostock und Heiligendamm, um Unmut und Utopie zu teilen und zu artikulieren. Dass diese Menschen aus so verschiedenen Kontexten wie Kirchen, Gewerkschaften, Vereinen und Bürgerinitiativen von Politik und Medien als gewaltbereite Chaoten disqualifizert werden, zeigt wie stark die Achtung demokratischen Handelns in der politischen und medialen Klasse gesunken ist.</p>
	<p>Ich bin der Meinung, dass der G8-Gipfel ein Relikt aus alten Zeiten war, das es nicht mehr aufrechtzuerhalten gilt. Die Strukturen, die dieser Gipfel symbolisiert, stehen den Prinzipien von Demokratie, Solidarität und Frieden stark entgegen und oft auch im Weg. Die Lösung der globalen Probleme liegt nicht hinter dem Sicherheitszaun, sondern in den vielen offenen Camps und diskursiven Foren während dieses Gipfels aber auch zu vielen anderen Gelegenheiten.</p>
	<p>Während die globalisierungskritische Bewegung dem Gipfel die Legitimation abspricht, befindet sich die politische Klasse bereits in der Sinnkrise. Daher lohnt es sich nicht, an diese konfuse Gruppe von Menschen, die sich nicht der Perversion dieses Treffens bewusst wird, Forderungen zu stellen, während schon längst neue Praktiken jenseits der verbrannten Erde konventioneller Politik und Ökonomie entstehen.</p>
	<p><em>Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.</p>
	<p></em>Infos, Neuigkeiten und Pläne zu den G8-Aktivitäten gibt es u.a. hier:<br />
- <a href="http://gipfelsoli.org/">Gipfelsoli Infogruppe</a><br />
- <a href="http://dissentnetzwerk.org/">G8 Choreografie vom dissent! netzwerk</a><br />
- <a href="http://de.indymedia.org/2007/05/175641.shtml">Überblick by Indymedia</a><br />
- <a href="http://www.camping-07.org/">Camping07</a><br />
- <a href="http://www.g8-alternative-summit.org/de/">G8 Alternativkongress</a><br />
- <a href="http://g8-tv.org/">G8 TV</a>
</p>
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	</item>
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		<title>SKA for PEACE</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/12/04/ska-for-peace/</link>
		<comments>http://www.anarchitect.org/log/2006/12/04/ska-for-peace/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 13:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>musique</category>
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		<description><![CDATA[	schamloser Kreuzbeitrag aus dem Antikriegsblog
Die Studentische Antikriegsgruppe Magdeburg lädt zur 9. Friedensnacht ins Projekt 7 ein und zeigt mal wieder, dass Frieden tanzbar ist. Die Kammerjäger, ein Magdeburger Improvisationstheater, bereiten das spontan-dramatische Vorspiel und James Fast &#38; pharao flanders an Gitarre und Percussions sorgen für die rhythmisch-melodische Einstimmung auf den Höhepunkt des Abends: Rascasse aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align:center;"><em>schamloser </em><em><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=186">Kreuzbeitrag</a></em><em> aus dem </em><em><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/">Antikriegsblog</a></em></p>
<a href="http://www.antikriegsgruppe.de/files/fn9/langgrosz.png"><img src="http://www.antikriegsgruppe.de/files/fn9/flyer.png" style="float: right" class="alignright"/></a>Die Studentische Antikriegsgruppe Magdeburg lädt zur <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/Main/SKAforPEACE">9. Friedensnacht</a> ins Projekt 7 ein und zeigt mal wieder, dass Frieden tanzbar ist. <strong>Die Kammerjäger</strong>, ein Magdeburger Improvisationstheater, bereiten das spontan-dramatische Vorspiel und <strong>James Fast &#38; pharao flanders</strong> an Gitarre und Percussions sorgen für die rhythmisch-melodische Einstimmung auf den Höhepunkt des Abends: <strong><a href="http://www.rascasse.de/">Rascasse</a></strong> aus Berlin wird feinsten Ska bereiten, was vom Publikum höchstwahrscheinlich mit gepflegten Skank beantwortet wird.</p>
	<p>Neben jenen kurzweiligen und tanzbaren Elementen, gibt es wieder die Gelegenheit sich mit anderen friedensbewegten Menschen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Desweiteren wird es neben Infomaterial auch Fair-gehandeltes vom Eineweltladen geben. Der Eintritt ab 2 Euro geht direkt an das Förderprojekt <strong><a href="http://www.iwanuschka.de/">Iwanuschka e.V.</a></strong>, das sich für ein besseres Leben behinderter Menschen in Russland einsetzt.</p>
	<p>Weitersagen! Wir freuen uns auf euch!</p>
	<p>Donnerstag, 7.12.06<br />
Einlass 20.00 Uhr - Projekt 7<br />
Eintritt ab 2 Euro (Spende)</p>
	<p>Unterstützt vom Studentenrat der Uni Magdeburg
</p>
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	</item>
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		<title>Desertieren nach Kanada</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/08/16/desertieren-nach-kanada/</link>
		<comments>http://www.anarchitect.org/log/2006/08/16/desertieren-nach-kanada/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 15:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>migration</category>
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		<description><![CDATA[	Die Ente hat im Antikriegsblog über verstärkte Desertation und Rekrutierung seit Beginn des Irakkriegs geschrieben. Interessant und traurig zugleich dabei ist, welche Rolle die soziale Schicht und der Wohlstand jener  jungen US-Amerikaner spielt, die sich für das Militär verpflichten.
	US-Deserteure im Irakkrieg
	Schaut man sich aber die Beweggründe der Einzelnen für den Eintritt in den Militärdienst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Ente hat im Antikriegsblog über verstärkte Desertation und Rekrutierung seit Beginn des Irakkriegs geschrieben. Interessant und traurig zugleich dabei ist, welche Rolle die soziale Schicht und der Wohlstand jener  jungen US-Amerikaner spielt, die sich für das Militär verpflichten.</p>
	<p><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=116" title="US-Deserteure im Irakkrieg">US-Deserteure im Irakkrieg</a></p>
	<blockquote><p>Schaut man sich aber die Beweggründe der Einzelnen für den Eintritt in den Militärdienst an, so stellt man fest, dass sich die meisten aus einer materiellen und/oder sozialen Notsituation heraus dem Dienst an der Waffe verpflichtet haben. Viele verpflichten sich, um Geld für ein Studium zu verdienen. Andere werden direkt von High Schools in sozial schwachen Gegenden oder aus Jugendgefängnissen rekrutiert. Neben dem Geld, das den Jugendlichen geboten wird, sehen viele den Militärdienst als einzige Chance an, etwas aus ihrem Leben zu machen. Armeeanwärtern, z.B., winkt eine frühere Entlassung aus dem Gefängnis und die Ausbildung beim Militär ist nicht nur kostenlos, sondern wird sogar sehr gut bezahlt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frieden gehört gebloggt</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/07/28/frieden-gehort-gebloggt/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jul 2006 02:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	
	Im Frühjahr hatte ich erwähnt, dass sich die Studentische Antikriegsgruppe aus Magdeburg – in der ich mich übrigens aktiviere – einen Weblog gegeben hat. Wer sich gewundert hat, warum es hier ein wenig ruhiger wurde, so lag es unter anderem auch daran, dass ich mich mehr der Antikriegsbloggerei gewidmet habe. Da ich aber im Moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=74"><img src="http://www.antikriegsgruppe.de/files/antikriegsblog.gif"/></a></p>
	<p>Im Frühjahr hatte ich <a href="http://www.anarchitect.org/log/2006/03/23/die-antikriegsgruppe-hat-blog/">erwähnt</a>, dass sich die <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/">Studentische Antikriegsgruppe</a> aus Magdeburg – in der ich mich übrigens aktiviere – einen <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/">Weblog</a> gegeben hat. Wer sich gewundert hat, warum es hier ein wenig ruhiger wurde, so lag es unter anderem auch daran, dass ich mich mehr der Antikriegsbloggerei gewidmet habe. Da ich aber im Moment der einzige Autor bin, <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=74">suchen wir nun ein wenig Mitstreiter</a>. Du kannst natürlich auch einfach erstmal den Weblog lesen, weil Leser suchen wir auch noch ;)
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>AP07 Revolution, Theater und Liebe</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/06/18/ap07-revolution-theater-und-liebe/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 23:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>podcast</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>education</category>
	<category>selfrule</category>
	<category>santiago</category>
		<guid>http://www.anarchitect.org/log/2006/06/18/ap07-revolution-theater-und-liebe/</guid>
		<description><![CDATA[	Widerstand gegen Pinochet. Bertolt Brecht Theaterschule in Santiago. Luciver und Lilith. Rolle von Parkanlagen im hiesigen Liebesleben. Punkrock.
	
	MP3: 15&#8242;04 &#166; 6,9 MB
	Links
	
Wikipedia: Víctor Jara, Unidad Popular, Salvador Allende, Augusto Pinochet, MIR, Bertolt Brecht, Lilith
	Sexo con Armor
	Tio Lucho
	Radio Tierra

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Widerstand gegen Pinochet. Bertolt Brecht Theaterschule in Santiago. Luciver und Lilith. Rolle von Parkanlagen im hiesigen Liebesleben. Punkrock.</p>
	<p></p>
	<p><a href="http://www.anarchitect.org/audio/AP07%20Revolution%20Theater%20und%20Liebe.mp3">MP3: 15&#8242;04 | 6,9 MB</a></p>
	<p>Links</p>
	<ul>
<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%ADctor_Jara">Víctor Jara</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unidad_Popular">Unidad Popular</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_Allende">Salvador Allende</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augusto_Pinochet">Augusto Pinochet</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Revolutionary_Left_Movement_(Chile)">MIR</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht">Bertolt Brecht</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lilith">Lilith</a></li>
	<li><a href="http://www.imdb.com/title/tt0363292/">Sexo con Armor</a></li>
	<li><a href="http://www.tiolucho.cl/">Tio Lucho</a></li>
	<li><a href="http://www.radiotierra.cl/">Radio Tierra</a></li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Víctor Jara</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/05/29/victor-jara/</link>
		<comments>http://www.anarchitect.org/log/2006/05/29/victor-jara/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 18:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>musique</category>
	<category>santiago</category>
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		<description><![CDATA[	Seit einigen Tagen höre ich mir die Lieder von Víctor Jara an und nehme  die Aufbruchstimmung von vor mehr als 30 Jahren auf, als er den Wahlkampf der Unidad Popular unterstützte und mithalf, dass Salvador Allende 1970 erster demokratisch gewählter Präsident der Welt kommunistischer Gesinnung wurde. Jaras Lieder sind politisch, romantisch und nach heutigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/victorjara.jpg" height="266" width="221" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="" title="" longdesc="" style="float: left" class="alignleft" />Seit einigen Tagen höre ich mir die Lieder von Víctor Jara an und nehme  die Aufbruchstimmung von vor mehr als 30 Jahren auf, als er den Wahlkampf der Unidad Popular unterstützte und mithalf, dass Salvador Allende 1970 erster demokratisch gewählter Präsident der Welt kommunistischer Gesinnung wurde. Jaras Lieder sind politisch, romantisch und nach heutigen Maszstäben wohl minimalistisch. Am 11. September 1973 wurde Allende geputscht und Jara mit vielen anderen Menschen im Estadio Chile gefoltert und fünf Tage später getötet. Das Stadium wurde 2003 – 13 Jahre nach Ende der Diktatur Pinochets – nach ihm umbenannt. Nun wurde der mutmaszliche Möder aufgedeckt, der als Funktionär im Arbeitsministerium arbeitet/e. Während die Aufarbeitung der Diktatur in Chile nur schleppend und leise voranschreitet, ist die Bestürzung in manchen Teilen der Bevölkerung grosz, dass der Mörder Víctor Jaras unbeachtet sein Gehalt vom Staat erhält.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Women in uniform</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/05/05/women-in-uniform/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 May 2006 20:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>santiago</category>
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		<description><![CDATA[	
Today i have purchased stamps to be prepared when the urge hits me to write some lines with pen on paper home or elsewhere. I have no problem with stamps featuring the International Women&#8217;s Day. Quite the opposite, actually. But how could i&#8217;ve known that the Chilean Ministry of Defense uses this opportunity to hail [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align:center;"><a href="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/womeninuniform.jpg" onclick="window.open('http://www.anarchitect.org/log/wp-content/womeninuniform.jpg','popup','width=800+20,height=283+20,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/womeninuniform-tm.jpg" height="159" width="450" align="" border="0" hspace="0" vspace="2" alt="" title="" longdesc="" style="float: " class="align" /></a></p>
Today i have purchased stamps to be prepared when the urge hits me to write some lines with pen on paper home or elsewhere. I have no problem with stamps featuring the International Women&#8217;s Day. Quite the opposite, actually. But how could i&#8217;ve known that the Chilean Ministry of Defense uses this opportunity to hail women in uniform. When i saw the stamps i asked whether they also had other stamps, but the friendly cashier of the Chilean Mail (&#8221;Correos&#8221;) declined. So if anybody receives a postcard with uniformed women on the stamps, please apologize.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Knitting = Web 3.0</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/04/25/knitting-web-30/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 00:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>geekery</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>streetart</category>
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		<description><![CDATA[	  
More and more hackers and hackresses leave their computers turned off  these days to turn their attention to a completely lo-tech pastime activity. They get their knitting baskets out filled will needle and yarn goodness and do the thing that might as well change the whole world. Some weave streetart, others knit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align:center;"><a href="http://schreibmaschine.deramateur.de/?p=227"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/knitting_streetart.jpg" height="140" width="140" align="" border="0" hspace="0" vspace="2" alt="Knitta" title="Knitta" longdesc="" style="float: " class="align" /></a> <a href="http://www.makezine.com/blog/archive/2006/04/knit_tank.html"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/knitting_tank-1.jpg" height="140" width="140" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Tank" title="Tank" longdesc="" style="float: " class="align" /></a> <a href="http://makezine.com/craft/"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/knitting_craft-1.jpg" height="140" width="140" align="" border="0" hspace="0" vspace="2" alt="Craft:" title="Craft:" longdesc="" style="float: " class="align" /></a></p>
More and more hackers and hackresses leave their computers turned off  these days to turn their attention to a completely lo-tech pastime activity. They get their knitting baskets out filled will needle and yarn goodness and do the thing that might as well change the whole world. Some weave <a href="http://schreibmaschine.deramateur.de/?p=227">streetart</a>, others knit <a href="http://www.makezine.com/blog/archive/2006/04/knit_tank.html">anti-war</a> protests and a few even start <a href="http://makezine.com/craft/">magazines</a> devoted to the next big thing. Those webs of yarn neither need electricity nor wi-fi – just commitment to the cause. Today products of knitted fabrics of wool seem to be just as pervasive as air. There is even apparel completely made of yarn. If you ask me this is what i would call grid, everywear, or ubiquitous technology. In the future we will overcome dull necessities like electricity, internet, or computers. We will all knit together a warmer, fuzzier and more interwoven web of wool. Leave all tech lingo behind you and start to use those open APIs available in every thriftstore.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>I don&#8217;t know why you think</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/04/10/i-dont-know-why-you-think/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 02:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>santiago</category>
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		<description><![CDATA[	Today in the Spanish course we have talked about “No sé por qué piensas tú”, a poem by the cuban poet Nicolás Guillén, about the relation between soldiers and civilists and how dictaturships benefit from the mutual rejection between its military forces and the people to exercise power. It seems to me that this applies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Today in the Spanish course we have talked about “<a href="http://www.vcn.bc.ca/~gpareja/poesia.htm#noseporque">No sé por qué piensas tú</a>”, a poem by the cuban poet Nicolás Guillén, about the relation between soldiers and civilists and how dictaturships benefit from the mutual rejection between its military forces and the people to exercise power. It seems to me that this applies to police in contemporary capitalist societies, as well.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Now war is declared and battle come down</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/04/07/now-war-is-declared-and-battle-come-down/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Apr 2006 18:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>musique</category>
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		<description><![CDATA[	Poor guy was arrested for singing along the Clash classic London Calling in a taxi cab on the way to the airport. Taxi driver got suspicious and informed the bobbies. Poor guy was taken from the plane. All safe now. More at Reuters.
	via Spreeblick: Beim Podcast bitte nicht mehr mitsingen!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Poor guy was arrested for singing along the Clash classic <em>London Calling</em> in a taxi cab on the way to the airport. Taxi driver got suspicious and informed the bobbies. Poor guy was taken from the plane. All safe now. More at <a href="http://today.reuters.co.uk/news/newsArticle.aspx?type=topNews&#038;storyID=2006-04-05T101158Z_01_L05785309_RTRUKOC_0_UK-CLASH.xml" title="Top News Article | Reuters.co.uk">Reuters</a>.</p>
	<p>via Spreeblick: <a href="http://www.spreeblick.com/2006/04/05/beim-podcast-bitte-nicht-mehr-mitsingen/" title="Beim Podcast bitte nicht mehr mitsingen!">Beim Podcast bitte nicht mehr mitsingen!</a>
</p>
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		<title>Die Antikriegsgruppe hat Blog</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/03/23/die-antikriegsgruppe-hat-blog/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Mar 2006 23:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Der Bubi hat für die Antikriegsgruppe einen Wordpress-Blog eingerichtet, so dass wir jetzt ein Dreierlei an sozialer Software haben: Wiki, Forum und nun auch einen Weblog. Im ersten Post schrieb ich folgendes:
	Die Antikriegsgruppe hat sich kurz vor Ausbruch des Krieges in Magdeburg gegründet und seitdem versucht auf lokaler Ebene, Friedens- oder eben Antikriegsarbeit zu leisten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der <a href="http://cybernotic.org/">Bubi</a> hat für die Antikriegsgruppe einen <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/">Wordpress-Blog</a> eingerichtet, so dass wir jetzt ein Dreierlei an sozialer Software haben: Wiki, Forum und nun auch einen Weblog. Im <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/blog/?p=5">ersten Post</a> schrieb ich folgendes:</p>
	<blockquote><p>Die Antikriegsgruppe hat sich kurz vor Ausbruch des Krieges in Magdeburg gegründet und seitdem versucht auf lokaler Ebene, Friedens- oder eben Antikriegsarbeit zu leisten. Zwar hängt unsere Gründung direkt mit dem Irak-Krieg zusammen, doch haben wir immer versucht, die Aufmerksamkeit einerseits auf die vielen anderen Konflikte als auch auf Visionen der Friedensforschung zu lenken. So soll es auch in diesem Blog geschehen. Dies bedeutet, dass wir neben den scheinbar endlosen hoffnungsraubenden Meldungen, auch über Ideen und Praktiken schreiben wollen, die Miteinander, Kooperation und Ausgleich zwischen Konfliktparteien anstreben.</blockquote>
Ach ja, ich halte es auch gern mal wie George Bernard Shaw, wenn er meint: <em>I often quote myself, it adds spice to my conversation.</em>
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Abschiebungen nach Tschetschenien</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/02/20/abschiebungen-nach-tschetschenien/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 21:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>migration</category>
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		<description><![CDATA[	In Deutschland werden teschetschenische Flüchtlinge abgeschoben, obwohl ihnen zu Hause staatliche Verfolgung droht. Alle Wege führen nach Tschetschenien (Telepolis) von Katja Seefeldt diskutiert die Situation:
	Er hat sich gewehrt, bis zuletzt, aber genutzt hat es ihm nichts. Am 8. Februar wurde der fünfundzwanzigjährige Tschetschene Ali Sambulatow (Name v. d. Redaktion geändert) nach Russland abgeschoben, an Händen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In Deutschland werden teschetschenische Flüchtlinge abgeschoben, obwohl ihnen zu Hause staatliche Verfolgung droht. <em><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22060/1.html">Alle Wege führen nach Tschetschenien</a></em> (Telepolis) von Katja Seefeldt diskutiert die Situation:</p>
	<blockquote><p>Er hat sich gewehrt, bis zuletzt, aber genutzt hat es ihm nichts. Am 8. Februar wurde der fünfundzwanzigjährige Tschetschene Ali Sambulatow (Name v. d. Redaktion geändert) nach Russland abgeschoben, an Händen und Füßen gefesselt. Es ist die dritte Abschiebung eines Tschetschenen innerhalb weniger Wochen und es werden wohl weitere folgen. Denn egal, wie desaströs die Lage in der Kaukasus-Republik ist, deutsche Gerichte und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lassen sich davon nur selten beeindrucken. […]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Heute: Lange Nacht zum interkulturellen Dialog</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/02/18/heute-lange-nacht-zum-interkulturellen-dialog/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2006 16:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>migration</category>
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		<description><![CDATA[	Heute Abend ab 23:05 gibt es auf Deutschlandfunk eine Lange Nacht mit dem Titel Das Eigene und das Fremde:
	Immer schneller werden Menschen als potenzielle Staatsfeinde und Terroristen abgestempelt: Das prägt weitgehend das gegenwärtige gesellschaftliche und soziale Klima. In einer solchen Atmosphäre wachsen Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Dabei geraten oft die komplexen Zusammenhänge und die Genese von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute Abend ab 23:05 gibt es auf Deutschlandfunk eine Lange Nacht mit dem Titel <em><a href="http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/langenacht/470697/">Das Eigene und das Fremde</a></em>:</p>
	<blockquote><p>Immer schneller werden Menschen als potenzielle Staatsfeinde und Terroristen abgestempelt: Das prägt weitgehend das gegenwärtige gesellschaftliche und soziale Klima. In einer solchen Atmosphäre wachsen Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Dabei geraten oft die komplexen Zusammenhänge und die Genese von Konflikten in den Hintergrund.</p>
	<p>Verantwortliche Politiker suchen zumeist erst dann nach Lösungen, wenn die Konflikte eskalieren, statt sich ihnen in der Entstehung zu widmen. Und sie regen die Bevölkerung gerade nicht dazu an, sich auch im Fremden und scheinbar ganz Andersartigem selbst zu erkennen. Politische Kategorien allein reichen zum Verstehen des Geschehens nicht aus. Neue Deutungen sind notwendig, um die individuellen und kollektiven Prozesse sowie die Mechanismen zu beschreiben, die zu bedrohlichen Konflikten oder gar zu Kriegen führen. Die Lange Nacht über das Eigene und das Fremde sucht nach den Wurzeln feindseligen Verhaltens und neuen Wegen im interkulturellen Dialog.</blockquote>
Mir wurde von sicherer Quelle zugetragen, dass sie interessant sein wird – sie lief nämlich gestern schon im DRadio und mein Bruder hat sie gehört. Ich noch nicht, aber ich denke, dass es sich besonders in Bezug auf die <a href="http://www.anarchitect.org/log/2006/02/09/kuschen-vor-den-scharfmachern/">Karikaturendebatte</a> lohnen könnte. Also heute Abend nicht weggehen oder eben früher heimkehren und dem Radio zulauschen.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Magdeburg ist mit einem Kriegsschiff befreundet</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/02/14/magdeburg-ist-mit-einem-kriegsschiff-befreundet/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2006 17:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>urbanlife</category>
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		<description><![CDATA[	Zumindest wünscht sich dies der hiesige Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (SPD!), der zwar das Aufstellen einer Friedenstafel verzögern aber schlussendlich nicht verhindern konnte. Mir war bislang unbekannt, dass Magdeburg bereits im Mai vergangenen Jahres via Oberbürgermeister und Stadtrat zum Pate eines Kriegsschiffes wurde (PDF):
	Die Landeshauptstadt Magdeburg hat die Patenschaft für ein neues Schiff der Bundesmarine, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/korvette.jpg" height="187" width="250" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Korvette" title="" longdesc="" style="float: right" class="alignright" />Zumindest wünscht sich dies der hiesige Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (SPD!), der zwar das Aufstellen einer <a href="http://www.anarchitect.org/log/2006/01/18/magdeburg-bekommt-die-friedenstafel/">Friedenstafel</a> verzögern aber schlussendlich nicht verhindern konnte. Mir war bislang unbekannt, dass Magdeburg bereits im Mai vergangenen Jahres via Oberbürgermeister und Stadtrat zum Pate eines Kriegsschiffes <a href="http://ratsinfo.magdeburg.de/pdf/00310345.pdf">wurde</a> (PDF):</p>
	<blockquote><p>Die Landeshauptstadt Magdeburg hat die Patenschaft für ein neues Schiff der Bundesmarine, die Korvette „Magdeburg“, übernommen. Die Kiellegung des Bootes erfolgt im Mai 2005 in Bremen. Im November 2007 soll die Korvette dann in Dienst gestellt werden. Heimathafen wird Warnemünde sein.</p>
	<p>Um die Patenschaft zwischen Boot und Stadt mit Leben erfüllen zu helfen, hat sich am 8. April 2005 in Magdeburg der „Freundeskreis Korvette Magdeburg“ gegründet. In der Anlage reiche ich Ihnen hierzu u.a. das Gründungsprotokoll zur Kenntnis, dem Sie auch die Gründungsmitglieder entnehmen können.</blockquote>
Und jenem Freundeskreis will Magdeburg nun beitreten. So steht es heute zumindest in den <em><a href="http://www.presse-service.de/static/62/627355.html">Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters</a></em>:</p>
	<blockquote><p>Magdeburg. Korvette Magdeburg<br />
Die Landeshauptstadt Magdeburg wird - sofern der Stadtrat zustimmt - korporatives Mitglied im &#8220;Freundeskreis Korvette Magdeburg&#8221;. Der Verein will die Patenschaft zur Korvette der Bundesmarine, die den Namen &#8220;Magdeburg&#8221; tragen wird, pflegen. Das Schiff wird Ende 2007 vom Stapel laufen.</blockquote>
<img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/korvette2.jpg" height="156" width="250" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="1. Vorsitzender Dr. Gerd Gies (1.von links), Vizeadmiral Wolfgang Nolting (3. von links), 2. Vorsitzender Kapitänleutnant d. Res. Manfred Discher (4. von links), Major d. Res. Friedrich von Bismarck (5. von links), Oberbürgermeister von Magdeburg Doktor. Lutz Trümper (6. von links) und der stellvertretende Kommander des Verteidigungsbezirkskommando 82 (7. von links)" title="1. Vorsitzender Dr. Gerd Gies (1.von links), Vizeadmiral Wolfgang Nolting (3. von links), 2. Vorsitzender Kapitänleutnant d. Res. Manfred Discher (4. von links), Major d. Res. Friedrich von Bismarck (5. von links), Oberbürgermeister von Magdeburg Doktor. Lutz Trümper (6. von links) und der stellvertretende Kommander des Verteidigungsbezirkskommando 82 (7. von links)" longdesc="" style="float: right" class="alignright" />Aus einer <em><a href="http://ratsinfo.magdeburg.de/pdf/00315538.pdf">Stellungnahme der Verwaltung</a></em> (PDF) geht hervor, wer das besondere Interesse an der Patenschaft und womöglich Freundschaft zwischen Magdeburg und der Korvette vorantreiben will:</p>
	<blockquote><p>Der Oberbürgermeister hatte Kontakte zum Bundesverteidigungsministerium im Hinblick auf die Herbeiführung der Entscheidung zur Namensgebung der Korvette persönlich geführt und ebenso an der Gründungsveranstaltung des Freundeskreises der Korvette Magdeburg teilgenommen. Die Verbindung zur Spitze der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg wird nach Festlegung des Oberbürgermeisters durch den Beigeordneten I Herrn Platz gehalten, der Mitglied im Freundeskreis Korvette Magdeburg ist.</blockquote>
Was die Korvette der Braunschweig-Klasse (K 130) so beliebt macht, dass auch Magdeburg mit ihr befreundet sein sollte, beschreibt Lühr Henken in seiner Analyse über <em><a href="http://www.imi-online.de/2005.php3?id=1198">Die Bundeswehr der Zukunft</a></em> folgendermaszen:</p>
	<blockquote><p>Bestückt werden sie in der Tat mit dem deutsch-schwedischen Marschflugkörper RBS 15 Mk3. Noch hat er eine Reichweite von 200 km, soll aber später auch noch nach 400 km Überlandflug seinen 200 kg-Sprengkopf metergenau zur Detonation bringen können. Der Korvettenbau verschlingt von 2004 bis 2008 etwa 790 Mio., die 60 Exemplare der RBS15 Mk3 sind bis 2011 mit Kosten in Höhe von 210 Mio. EUR ausgewiesen. Die Militärzeitschrift &#8220;Soldat und Technik&#8221; schwärmte: &#8220;Der RBS 15 Mk3 ist ein vielseitig einsetzbarer und höchst wirkungsvoller Flugkörper mit Landzielbekämpfungs-Fähigkeit, der seinesgleichen sucht.&#8221;</blockquote>
Irgendwie berfremdet mich diese Stadt. Ich kann es friedliebenden, fahrradfahrenden Zeitgenossen nicht verübeln, ähnlich zu fühlen.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Give yourself a treat: the AK-47 that even children can handle</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/01/27/give-yourself-a-treat-the-ak-47-that-even-children-can-handle/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2006 19:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	

Is an assault rifle difficult to use? You need not worry. What do you think child soldiers are using in the lakes of Libraria and the Democratic Republic of Congo?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/ak47.jpg" height="266" width="450" align="" border="0" hspace="0" vspace="4" alt="" title="" longdesc="" style="float: " class="align" /><br />
<em><br />
</em><em><a href="http://www.protectthehuman.com/teleshop/guns/">Is an assault rifle difficult to use? You need not worry. What do you think child soldiers are using in the lakes of Libraria and the Democratic Republic of Congo?</a></em>
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Magdeburg bekommt die Friedenstafel</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2006/01/18/magdeburg-bekommt-die-friedenstafel/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2006 11:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	 Nach langem Hin und Her scheint es wohl wahr zu werden: an zentraler Stelle in Magdeburg wird eine Friedenstafel aufgestellt, auf der sich die Menschen und Gruppen Magdeburgs über Frieden und geplante Veranstaltungen austauschen können. Als der Irak-Krieg begann, gab es schon einmal eine solche Friedenstafel, welche „die Möglichkeit für jedermann [bot], seine Sorgen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/friedenstafel.jpg" height="100" width="122" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Provisorische Friedenstafel" title="Provisorische Friedenstafel" longdesc="" style="float: right" class="alignright" /> Nach langem Hin und Her scheint es wohl wahr zu werden: an zentraler Stelle in Magdeburg wird eine Friedenstafel aufgestellt, auf der sich die Menschen und Gruppen Magdeburgs über Frieden und geplante Veranstaltungen austauschen können. Als der Irak-Krieg begann, gab es schon einmal eine solche <a href="http://www.dgb-magdeburg.de/dyn/archivartikel.php?id=43&amp;list=1">Friedenstafel</a>, welche „die Möglichkeit für jedermann [bot], seine Sorgen, Ängste und Meinungen zum Thema Irak-Krieg zu dokumentieren.“<br />
 <br />
Seit damals gibt es den Wunsch von PDS und <em>Frieden Jetzt! </em>aus diesem Provisorium, das der akuten Lage im Irak geschuldet war, eine „dauerhafte Aufstellung einer Friedenstafel an exponierter Stelle im Stadtzentrum“  zu machen. Die Fraktionen SPD und CDU sprechen nun von Verständnisproblemen, da sie sich nun endlich dafür entschieden haben, eine solche Tafel aufzustellen. In der gestrigen Volksstimme (17.01.06) gab es dazu noch schöne zwei Absätze zu den ehrlichen Bemühungen des Stadtrats:</p>
	<blockquote><p>Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) berichtete, dass vor etwa einem Jahr tatsächlich eine Initiativgruppe bei ihm gewesen und die Aufstellung einer solchen Tafel erbeten habe: &#8220;Aber ich habe nicht richtig verstanden, was sie wollten. Eine Tafel, wo jeder dranschreiben kann, was er sich täglich so denkt? Und wer soll das kontrollieren? Da kommt am Ende die DVU und will auch so ne Tafel!&#8221;</p>
	<p>Der CDU-Mann Eberhard Seifert hat auch so seine Bedenken : &#8220;Okay, für den Frieden sind ja irgendwie alle, aber in der Tat gibt es doch wieder verschiedene Auslegungen. &#8220;Auch der Ratsälteste Gerhard Reichel (SPD) merkte an: &#8220;Ich bin durchaus für so eine Art Friedenssäule in Magdeburg, aber vor einer missbräuchlichen Verwendung muss sie schon geschützt werden. Und wer soll das machen?&#8221;</blockquote>
Letzlich wurde dem  Antrag mit den Stimmen der Linkspartei, ein Paar von der SPD, Grüne, Bund/Tierschutz und future! stattgegeben. Demokratie braucht Geduld — Stellvertreterdemokratie dazu noch starke Nerven.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Spiel nicht mit den Schmuddelkindern (Update)</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/12/29/spiel-nicht-mit-den-schmuddelkindern/</link>
		<comments>http://www.anarchitect.org/log/2005/12/29/spiel-nicht-mit-den-schmuddelkindern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2005 12:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Wenn die Archäologin Susanne Osthoff nach ihrer Entführung im Irak nicht nach den Regeln der ‘journalistischen’ und politischen Eliten Deutschlands spielt, sind eben diese eingeschnappt und wissen, vorzugsweise mit Schlamm zu schmeiszen. Ohne sich grosz mit inhaltlichen Sachen auseinanderzusetzen, wird dem Bürger, der wahlweise lethargisch vorm Fernsehgerät oder schwitzend über die Groszbuchstabensuppe hängt, mundgerecht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn die Archäologin Susanne Osthoff nach ihrer Entführung im Irak nicht nach den Regeln der ‘journalistischen’ und politischen Eliten Deutschlands spielt, sind eben diese eingeschnappt und wissen, vorzugsweise mit Schlamm zu schmeiszen. Ohne sich grosz mit inhaltlichen Sachen auseinanderzusetzen, wird dem Bürger, der wahlweise lethargisch vorm Fernsehgerät oder schwitzend über die Groszbuchstabensuppe hängt, mundgerecht der Skandal für zwischen die Jahre serviert. Der geht dann sinngemäsz so:  <em>Die Osthoff ist lebensmüde, hat nicht genug von Entführungen, und will sich im Irak nen Lenz auf Kosten der deutschen Steuerzahler machen. Schlieszlich ist sie ja schon eine von denen. </em>Dass diese Argumentation versehentlich auf eine falsche Übersetzung des Al-Jazeera-Interviews basiert, wird nicht weiter aufgearbeitet. Bislang hat sie es sich offen gehalten, in den Irak zurückzukehren, schlieszlich befindet sie sich über 10 Jahre in diesem Land. Näheres findet man an vielerlei Stellen. Wenn mensch nur die Augen auf macht. Was man in den etablierten und hochgeachteten Medien nur auf den hinteren Seiten oder Sendeplätzen oder eben gar nicht findet, ist, dass Deutschland eine eher unrühmliche Rolle beim Kulturgüterschutz spielt. Dies scheint in diesem Zusammenhang für den Zuschauer des Spektakels zu komplex und unverdaulich. Dass dies eventuell auch eine Rolle bei der Behandlung der deutschen Archäologin spielen könnte, ist — wie so vieles in diesen Tagen — Spekulation, aber sicherlich nicht gänzlich abwegig.</p>
	<p>Weitere Informationen</p>
	<ul>
<li>Netzeitung: <a href="http://www.netzeitung.de/spezial/irak/374796.html">Osthoff lässt Rückkehr nach Irak offen</a></li>
	<li>Tagesschau: <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5082588_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html">&#8220;Man kann ihre Arbeit nicht hoch genug einschätzen&#8221;</a></li>
	<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Osthoff">Susanne Osthoff</a></li>
</ul>
	<p><strong>UPDATE</strong></p>
	<p>Ich find es ganz schön fragwürdig, wie sich die deutsche Medienlandschaft (inkl. Blogosphäre) an dieser Frau zu schaffen macht, ohne nach wirklichen Umständen oder gar — nicht erschrecken — Fakten zu recherchieren. Es sind Indizien, Spekulationen und eine Falschübersetzung an der richtigen Stelle, worauf sich der aktuelle Diskurs um Frau Osthoff gründet. So entstand der Eindruck, als ob sie geradewegs zurück in den Irak wollte. Dies wurde aber bisher von ihr in keiner Stellungnahme geäuszert. Ich habe mir das <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,3256425,00.html">ZDF-Interview</a> angeschaut und nachgelesen, und sie schien da erstmal verwirrt und fertig. Was meiner Auffassung nach vollkommen nachvollziehbar ist.</p>
	<p>Das sonderbare und surreale ist, dass die deutsche Öffentlichkeit – abgesehen vom Einsatz einzelner politischer und religiöser Funktionäre – vor der Freilassung, kaum etwas Mitgefühl für Frau Osthoff übrig hatten. Während Entführte aus Frankreich oder Italien grosze Solidaritätsbekundungen erhielten, fielen diese hierzulande spärlich aus. Die deutsche Gesellschaft scheint ein Problem mit jener selbständigen Frau zu haben.  Michael Osang argumentiert in einem Interview mit Deutschlandradio am 12. Dezember 2005 (<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2005/12/12/dlf_200512120821.mp3">MP3</a>) vor der Freilassung, dass manche Menschen in Deutschland sich möglichweise von der Andersartigkeit dieser Frau angegriffen fühlen und daher mit tiefer Ablehnung reagieren.</p>
	<p>Demgegenüber sind es einige Wenige, die Respekt vor ihr und ihrer Arbeit haben. In einem <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5082588_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html">Tagesschau-Interview</a> sagt der Archäologe Müller-Karpe, dass er  Osthoffs Engagement „nicht hoch genug einschätzen“ kann. Schlieszlich wären im Irak wertvolle Ausgrabungsstätten durch Raubgrabungen bedroht und bereits geplündert, wovon die Welt ohne Menschen wie Frau Osthoff nichts mitbekommen würde. Der Berufskollege Osthoffs argumentiert, dass jene Raubwaren pikanterweise in Deutschland verkauft werden dürfen, da Deutschland die Unesco-Konvention von 1970 zum Kulturgüterschutz nicht unterschrieben hat, und zwar mit der Begründung, deutsche Arbeitsplätze zu sichern.</p>
	<p>In Deutschland hat nun einmal die Arbeit Vorfahrt, da muss die Wiege der Zivilisation ein wenig warten.
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Filmabend: Armut und Migration</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2005 13:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>migration</category>
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		<description><![CDATA[	 Heute Abend veranstaltet die Antikriegsgruppe einen Filmabend zu Armut und Migration. Wir zeigen den Spielfilm &#8220;Der Marsch&#8221; (1990) und ich werde vorher einen kleinen Kurzvortrag zu diesem Themenkomplex halten. Nach dem Film gibt es wie immer eine informelle Gesprächsrunde, wo wir den Film und die Problematik diskutieren. Da das Thema mir sehr am Herzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/fa19-1.png" height="170" width="119" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Fa19-1" title="" longdesc="" style="float: right" class="alignright" /> Heute Abend veranstaltet die Antikriegsgruppe einen <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/Main/FA19">Filmabend zu </a><em><a href="http://www.antikriegsgruppe.de/Main/FA19">Armut und Migration</a></em>. Wir zeigen den Spielfilm &#8220;Der Marsch&#8221; (1990) und ich werde vorher einen kleinen Kurzvortrag zu diesem Themenkomplex halten. Nach dem Film gibt es wie immer eine informelle Gesprächsrunde, wo wir den Film und die Problematik diskutieren. Da das Thema mir sehr am Herzen liegt, hoffe ich, dass wir auch heute Abend wieder ein interessiertes und konstruktives Publikum haben werden.</p>
	<p>Der Filmabend ist offen für jedermensch und kostet nix. Er beginnt um 20 Uhr im Projekt 7 auf dem Unicampus.
</p>
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		<title>Jeden Tag ist Krieg</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2005 22:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>streetart</category>
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	Gefunden in Lübeck.
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			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/JedenTagistKrieg.jpg" onclick="window.open('http://www.anarchitect.org/log/wp-content/JedenTagistKrieg.jpg','popup','width=800+20,height=600+20,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/JedenTagistKrieg-tm.jpg" height="337" width="450" align="" border="0" hspace="0" vspace="4" alt="Jeden Tag Ist Krieg" title="Jeden Tag Ist Krieg" longdesc="" class=""/></a></p>
	<p style="text-align:center;"><em>Gefunden in Lübeck.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Wochenende mit Galtung, Huntington und Pamuk</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/10/24/ein-wochenende-mit-galtung-huntington-und-pamuk/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 12:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>finding</category>
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Zwei gegenwärtige Koryphäen der Geisteswissenschaft, nämlich Johan Galtung und Samuel P. Huntington, trafen am Wochenende bei einer Diskussionsrunde aufeinander, um dieser Frage nachzugehen: Davos oder Porto Alegre? Eine kurze Zusammenfassung gab es gestern Abend in der Sendung Fazit des Deutschlandfunks:
	
MP3-Datei (1,2 MB, 5&#8242;19&#8243;)

Desweiteren hat der türkische Journalist und Schriftsteller Orhan Pamuk am vergangenen Wochenende den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Zwei gegenwärtige Koryphäen der Geisteswissenschaft, nämlich Johan Galtung und Samuel P. Huntington, trafen am Wochenende bei einer Diskussionsrunde aufeinander, um dieser Frage nachzugehen: <em>Davos oder Porto Alegre?</em> Eine kurze Zusammenfassung gab es gestern Abend in der Sendung Fazit des Deutschlandfunks:</p>
	<ul>
<li><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2005/10/23/dkultur_200510232326.mp3">MP3-Datei</a> (1,2 MB, 5&#8242;19&#8243;)</li>
</ul>
Desweiteren hat der türkische Journalist und Schriftsteller Orhan Pamuk am vergangenen Wochenende den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Teile seiner Laudatio gab es auch im gestrigen Fazit:</p>
	<ul>
<li><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2005/10/23/dkultur_200510232316.mp3">MP3-Datei</a> (1,4 MB, 5&#8242;59&#8243;) und <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/431248/">Skript</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die libertäre Revolution der spanischen Anarchisten</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/10/23/die-libertare-revolution-der-spanischen-anarchisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2005 20:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>reading</category>
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>selfrule</category>
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		<description><![CDATA[	 Als Nachschlag zum letzten Buch über die anarchistischen Kollektive des Spaniens von 1936-39, das ich gelesen habe, hat mir das deutschsprachige Werk von Heleno Saña einen kritischeren, umfangreicheren und genaueren Ein- und Überblick in diese kurze Ära libertärer Praxis gegeben. Die libertäre Revolution - Die Anarchisten im  spanischen Bürgerkrieg erklärt nicht nur wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/libert%C3%A4rerev.png" height="175" width="120" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="" title="" longdesc="" style="float: right" class="alignright"/> Als Nachschlag <a href="http://www.anarchitect.org/log/2005/10/02/social-revolution-during-spanish-civil-war-1936-1939/">zum letzten Buch</a> über die anarchistischen Kollektive des Spaniens von 1936-39, das ich gelesen habe, hat mir das deutschsprachige Werk von Heleno Saña einen kritischeren, umfangreicheren und genaueren Ein- und Überblick in diese kurze Ära libertärer Praxis gegeben. <em>Die libertäre Revolution - Die Anarchisten im  spanischen Bürgerkrieg</em> erklärt nicht nur wie die Arbeiter und Bauern ihre Revolution organisiert haben, sondern auch in welchem Kontext, nämlich während des spanischen Bürgerkriegs, dies geschah und mit welchen Problemen die Anarchisten zu kämpfen hatten. Saña macht in seinem Buch klar, dass die soziale Revolution der mutigen Anarchisten Spaniens zwar nie vollendet, aber auch nicht an sich gescheitert ist.</p>
	<p>Für die Niederlage der jungen Republik werden mehrere Gründe angeführt. Einerseits erhielt die spanische Republik kaum internationale Unterstützung von den westlichen Demokratien wie Frankreich, England oder den USA, um den antifaschistischen Kampf gegen Franco auf lange Sicht zu gewinnen, der nämlich von Italien und Deutschland erhebliche Förderung erhielt. Die wenigen Waffen, die Stalin zu Verfügung stellte, wurden mit einer schleichenden kommunistisch-stalinistischen Infiltration von Regierung, Armee und Polizei bezahlt, die letzendlich den revolutionären Widerstandsgeist der Spanier lähmte, der bei der Niederschlagung des Putsches 1936 so kräftig war. Saña beschreibt, wie die Bürger Barcelonas das Eintreffen der Faschisten im April 1939 mit kaum Gegenwehr über sich ergehen lassen, fühlten sie sich doch bereits von den stalinistischen Kräften besetzt. Desweiteren wird erklärt, dass die Anarchisten, die am Anfang des Bürgerkrieges so hohes Ansehen aufgrund ihres mutigen Widerstands in Katalonien und anderswo genossen, ihre gesellschaftliche Bedeutung zunehmend verstreichen ließen. Die Kooperation der Anarchisten mit der republikanischen Regierung führte zu einer fortschreitenden Aufgabe der Ideale der führenden Persönlichkeiten von CNT/FAI und letzendlich zur tragischen Unterbewertung der stalinistischen Infiltration.</p>
	<p>Diese Überlegungen lassen sich natürlich historisch einfacher und angenehmer anstellen als vielleicht vor 65 Jahren. Dieses Buch von Heleno Saña ist sehr zu empfehlen, gerade weil es keine einfachen Antworten auf Frage, warum das republikanische Spanien gescheitert ist, gibt. Vielmehr gibt es einen Einblick in ein fast drei Jahre dauerndes Kapitel Spaniens, das letzlich durch die klassischen Grabenkämpfe zwischen kommunistischen,  parlamentarischen und anarchistischen Kräften bestimmt war, die sich vielleicht nirgendwo so offensichtlich gegenüberstanden — und aber auch miteinander an der Front gegen die Faschisten kämpften. Dieses Buch erklärt nicht nur wie die Kämpfe abliefen, sondern auch wie gesellschaftlichen Praktiken unter diesen verschiedenen Vorzeichen aussahen. Mit dem Fokus auf die Anarchisten und ihre Revolution zeigt Saña, dass das libertäre Buch noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Am Ende des Buches setzt er den spanischen Anarchismus von damals mit der heutigen globalisierungskritischen Bewegung in Beziehung:</p>
	<blockquote><p>Die Welt hat sich in den letzten sechzig Jahren grundlegend verändert. Dennoch bleiben die Grundwerte, die die spanischen Arbeiter und Bauern verwirklichen wollten, auch für ein zukünftiges Befreiungsmodell, das diesen Namen verdient, weiterhin unverzichtbar: Basisdemokratie, Arbeiterselbstverwaltung, Föderalismus, soziale Gleichheit, Vergesellschaftung der Ökonomie und Abschaffung jeglicher Form von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. […] Der immer stärker werdende Ruf der neuen Opposition nach direkter Demokratie und Selbststeuerung der Individuen und sozialen Akteure entspricht genau der Theorie und der Praxis der direkten Aktion, die der libertäre Syndikalismus von Anfang an als das geeignetste Befreiungsmodell bejahte.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Widerstand und Repression in Kolumbien</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/10/05/widerstand-und-repression-in-kolumbien/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2005 19:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Die Kolumbienkampagne Berlin war heute Abend in Magdeburg zu Gast. Bekannt ist sie womöglich schon der ein oder anderen durch ihre Solidaritäts- und Aufklärungsarbeit zu den Verwicklungen zwischen Paramilitärs und Subkontraktorunternehmen von Coca Cola. So schweben Gewerkschafter in akuter Lebensgefahr, wenn sie in Tarifverhandlungen mit Coca Colas Subunternehmen treten. So sind 8 Gewerkschafter von Paramilitärs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die <a href="http://www.labournet.de/internationales/co/cocacola/">Kolumbienkampagne Berlin</a> war heute Abend in Magdeburg zu Gast. Bekannt ist sie womöglich schon der ein oder anderen durch ihre Solidaritäts- und Aufklärungsarbeit zu den Verwicklungen zwischen Paramilitärs und Subkontraktorunternehmen von Coca Cola. So schweben Gewerkschafter in akuter Lebensgefahr, wenn sie in Tarifverhandlungen mit Coca Colas Subunternehmen treten. So sind 8 Gewerkschafter von Paramilitärs ermordert und hunderte weitere  gequält, entführt oder illegal festgehalten wurden (mehr dazu auf <a href="http://killercoke.org/crimes.htm">killercoke.org</a>).</p>
	<p>Heute Abend hat die Kampagne über die Situation der sozialen Bewegungen Kolumbiens im Kontext des langjährigen Bürgerkriegs, insbesondere in Bezug auf den Paramilitarismus und dessen aktuelle Veränderungen, berichtet. Auszerdem haben die drei Aktivisten aus Berlin das Begleitprojekt <em>Corporacion Casa de la Solidaridad con Colombia</em> vorgestellt, das einen Austausch zwischen europäischen und kolumbianischen Aktivisten ermöglichen soll. Im Gegensatz zu den Peace Brigades International, die in Kolumbien auch Begleitarbeit machen, versteht sich das vorgestellte Projekt explizit politisch und möchte soziales und politisches Engagement unterstützen. Dabei sollen die europäischen Aktivisten, die dann nach Kolumbien gehen, nicht passive, stumme, neutrale Begleiter sein, sondern sollen aktiv in den lokalen Gruppen sich einbringen und somit einen regen Austausch ermöglichen. Die Veranstaltungstour führt noch in weitere deutsche Städte: <a href="http://www.labournet.de/internationales/co/cocacola/tournee2005.html">nähere Infos</a>.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>The Anarchist Collectives in Spain 1936-39</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2005 20:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>reading</category>
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>selfrule</category>
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		<description><![CDATA[	After i have read about the Spanish Civil War in Homage to Catalonia by George Orwell i was aware of the bad blood within the anti-fascist coalition. Yet, anarchists, socialists, and republicans had enough reasons to unite against the fascist putsch initiated by Franco. But what was happening behind the fronts in newly organized collectives [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>After i have read about the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spanish_Civil_War">Spanish Civil War</a> in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homage_to_Catalonia">Homage to Catalonia</a> by <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Orwell">George Orwell</a> i was aware of the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barcelona_May_Days">bad blood</a> within the anti-fascist coalition. Yet, anarchists, socialists, and republicans had enough reasons to unite against the fascist putsch initiated by <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Francisco_Franco">Franco</a>. But what was happening behind the fronts in newly organized collectives in countryside and cities was not what non-anarchists of the anti-fascists understood as ‘well-done’ democracy. Therefore the temporary fruits of those undertakings is still largely unknown or even forgotten. In Stockholm, i have picked up a book in the local political bookshop—<em>The Anarchist Collectives: Workers&#8217; Self-Management in Spain 1936-39 </em>by Sam Dolgoff—featuring a compilation of firsthand experiences from those days in many collectives. While i was reading it i was constantly reminded of the vision of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Participatory_economics">participatory economics</a> (or: Parecon) by <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Albert">Michael Albert</a>. It seems to me very inspiring what those Spanish peasants and factory workers have attempted under such harsh conditions. On their agenda stood not only the defeat of the fascists but also of the bourgeoisie and anybody who sought pocketing their fight for freedom. They have created a temporary zone of self-managed collectives where a glimpse of how <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Libertarian_socialism">libertarian socialism</a> can look like was lived by many <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anarchism_in_Spain">Spanish anarchists</a>. They have refused to work under further suppressive conditions in the factory or on the field. Instead they have chosen to self-manage their workplaces and turn them into collectives where everybody was involved in decision making processes. Instead of putting each other into competition they have sought cooperation, solidarity, and mutual aid. And just as within the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Balanced_job_complex">balanced job complexes</a>, as proposed (or better: concluded) by Albert, in many collectives the workers took turns and switched between pleasant and rather discomforting tasks. In the closing chapter the creative potential of ‘ordinary’ peasants and workers is stressed, which leads to those requirements for workers’ self-management:</p>
	<ul>
<li>self-rule by excluding rule over others</li>
	<li>sanctions must be applied from within the collective</li>
	<li>integration of all workers in the management of the workplace</li>
</ul>
To fulfill such requirements, it is necessary to bear in mind the following &#8220;three inseperable principles&#8221;</p>
	<ul>
<li>faith in the constructive and creative capacity [&#8230;] of the masses</li>
	<li>autonomy of the collective within its sphere</li>
	<li>decentralization and coordination through the free agreement of federalism</li>
</ul>
While those requirements and principles might look like rules, they seem to be some important thoughts to keep in mind for setting up a just way of working and living together.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Bundeswehr umwirbt die Magdeburger Jugend</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/09/16/die-bundeswehr-umwirbt-die-magdeburger-jugend/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2005 09:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Als ich für zehn Monate in einer kleinen Stadt und einer noch kleineren Stadt im mittleren Westen der USA ein Austauschjahr verbrachte, fand ich es traurig und befremdlich, dass für einige meiner Klassenkameraden das Militär die Chance war, aus dem Ort herauszukommen, um ‘was aus sich zu machen.’ Die Rekrutierer sind in die Sozialkundestunde (Government [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Als ich für zehn Monate in einer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gregory%2C_South_Dakota">kleinen Stadt</a> und einer noch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dallas%2C_South_Dakota">kleineren Stadt</a> im mittleren Westen der USA ein Austauschjahr verbrachte, fand ich es traurig und befremdlich, dass für einige meiner Klassenkameraden das Militär die Chance war, aus dem Ort herauszukommen, um ‘was aus sich zu machen.’ Die Rekrutierer sind in die Sozialkundestunde (Government class) gekommen, und haben über die Möglichkeiten Karriere bei der Armee zu machen berichtet. Darüber hinaus gab es regelmäszig vor Unterichtsbeginn über <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Channel_One_News">Channel One</a>, Werbung für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Army">Army</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Marine_Corps">Marines</a> zu sehen. Aber auch Werbeplakate mit Slogans wie „Be all you can be!“ oder „The Few, the Proud“ hingen im Schulgebäude.</p>
	<p>Dass die Rekrutierungsmaschinerie an US-amerikanischen Schulen in den letzten Jahren noch viel aggressiver wurde, liegt auch daran, dass die US-Armee nicht mehr so populär ist. Sie ist in Kriegen verwickelt, in denen der Friedenscharakter und der humanitäre Anspruch den geostrategischen und wirtschaftlichen Machtinteressen stark unterliegt. So hat Washington viel Geld für Schulen, die zumeist darauf angewiesen sind, locker gemacht, mit der Bedingung, Rekrutierung zu vereinfachen. Der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/No_Child_Left_Behind_Act">No Child Left Behind Act</a> sieht in einer kleinen Klausel vor, dass Rekrutierer freien Zugang zu Schulen haben sollen und die persönlichen Daten der Schüler bekommen dürfen. Kooperieren die Schulen nicht, wird ihnen die Unterstützung gestrichen. Dies trifft besonders die Schulen in sozial schwächeren Gegenden, was auch die Tatsache begünstigt, dass vorwiegend Jugendliche aus den ‘unteren’ Schichten, der Armee beitreten.</p>
	<p><a href="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/bundeswehr_poster_jugend_ma.jpg" onclick="window.open('http://www.anarchitect.org/log/wp-content/bundeswehr_poster_jugend_ma.jpg','popup','width=569+20,height=800+20,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/bundeswehr_poster_jugend_ma-tm.jpg" height="210" width="150" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Bundeswehr Poster Jugendtag" title="Bundeswehr Poster Jugendtag" longdesc="" style="float: right" class="alignright"/></a> Gut, das sind die USA. Dort sind die Verhältnisse immer noch ein wenig anders. Hier in Deutschland geht mensch mit Militär viel sensibler um, schon wegen der deutschen Geschichte. So ist <em>Unsere Bundeswehr</em> wirklich dem Frieden verpflichtet. Unternimmt mensch ein wenig Nachforschungen, z.B. bezüglich der Teilnahme am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo%2DKrieg">Kosovo-Krieg</a>, wird schnell klar, dass die Bundeswehr längst zur Angriffsarmee mutiert ist. Dass die hiesige Armee aber auch gezielt Jugendliche im Visier hat, ist offensichtlich. Die Jugend stellt den Nachschub dar, und der muss ja gewährleistet sein. Auch geht es bei Werbeveranstaltungen hierzulande natürlich nicht um eine objektive Behandlung der Thematik Krieg und die Rolle der Armee, sondern darum, dass junge Leute sich für eine spannende Lebenslaufbahn entscheiden. Übrigens ein spannendes Unterfangen für die ganze Familie: die Eltern und Geschwister dürfen bei Auslandseinsätzen mitfiebern. In diesen Tagen, 15.-18. September, macht die Jubiläumsausstellung <em><a href="http://www.unsere-bundeswehr.de/">Unsere Bundeswehr</a></em><em> </em>in Magdeburg halt. „Lebensnah und informativ“ werden „interaktive Erlebniswelten“ konstruiert. Heute ist da „Jugendtag“ (siehe Poster). Ich empfinde es als sehr fragwürdig, dass Jugendlichen mithilfe von Marketing (lies: Propaganda) das Militär schmackhaft gemacht wird.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Podcasts about bikes: practical, cultural, political</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 22:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>finding</category>
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>mobility</category>
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		<description><![CDATA[	Now that i got all excited about bike activism and bicyclists&#8217; rights i have came across two U.S.-American podcasts on those issues by doing a quick search in the iTunes podcast directory.
	 The bikescape podcast by Jon Winston based in San Francisco claims featuring “commentary and interviews about bikes and bike culture” and from what [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Now that i got all excited about bike activism and bicyclists&#8217; rights i have came across two U.S.-American podcasts on those issues by doing a quick search in the iTunes podcast directory.</p>
	<p><a href="http://bikescape.blogspot.com/" title="bikescape podcast"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/bikescape.jpg" height="130" width="130" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Bikescape" title="" longdesc="" style="float: left" class="alignleft"/></a> The <strong><a href="http://bikescape.blogspot.com/">bikescape</a></strong> podcast by Jon Winston based in San Francisco claims featuring “commentary and interviews about bikes and bike culture” and from what i have listened to it surely meets those claims. Furthermore it tracks what’s happening regarding <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass">critical mass</a> in the U.S. — especially in New York since after the protests <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2004_Republican_National_Convention_protest_activity">against the RNC</a> last fall — and other activities in the bike community. The cool thing is that Jon often takes his recording facility with him and does on-the-road interviews with people at events or in community places.</p>
	<p><a href="http://www.biketalkradio.com/" title="Bike Talk Radio"><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/biketalk.jpg" height="117" width="130" align="" border="0" hspace="4" vspace="2" alt="Biketalk" title="" longdesc="" style="float: right" class="alignright"/></a> The other podcast i have started listening to is actually a radio show called <strong><a href="http://www.biketalkradio.com/">Bike Talk</a></strong> which is recorded in Davis, a smaller city in California. They have all kind of practical answers to questions like: how to commute by bike? how to prevent car-bike confrontations? how to deal with flat tires? From what i can tell from listening to a couple of shows they seem to a bit more ‘harmless’ in terms of bike activism.</p>
	<p>Those shows are produced across the pond, yet i think most things that get covered and talked about matter just the same over here. Technical and practical issues are of course just as applicable as political and social aspects. There is a debate and a growing movement evolving on alternative forms of mobility (no pun intended) in North America that seems to be encountered by the state with some aggression. It is alarming to see what is happening to those bicycling compañeros exercising their right for freedom of speech in New York. Maybe some people have understood that the argument for more bikes and less cars on the streets has also something to do with oil and even the war against the Iraqi people.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heute ist Antikriegstag</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 13:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Heute wird in Deutschland zum Antikriegstag der vielen vergangenen und gegenwärtigen Kriege gedacht. Am 1. September 1939 hat die Wehrmacht Polen überfallen und hat somit den Zweiten Weltkrieg begonnen, der für ca. 60 Millionen Menschen den Tod bedeutete.
	Wer sich in Magdeburg gegen den Krieg bzw. für den Frieden einsetzen möchte, sei die Antikriegsgruppe empfohlen. Nächstes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute wird in Deutschland zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltfriedenstag">Antikriegstag</a> der vielen vergangenen und gegenwärtigen Kriege gedacht. Am 1. September 1939 hat die Wehrmacht Polen überfallen und hat somit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> begonnen, der für ca. 60 Millionen Menschen den Tod bedeutete.</p>
	<p>Wer sich in Magdeburg gegen den Krieg bzw. für den Frieden einsetzen möchte, sei die <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/wiki/pmwiki.php">Antikriegsgruppe</a> empfohlen. Nächstes Treffen ist am 13. September in der Cafeteria der Unibibliothek.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Bundeswehr gibt sich folkloristisch</title>
		<link>http://www.anarchitect.org/log/2005/08/24/die-bundeswehr-gibt-sich-folkloristisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 20:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>deutsch</category>
	<category>magdeburg</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Auf der Ankündigung von „zwei glanzvollen militärischen Zeremonien“, nämlich einem Gelöbnis und einem Großen Zapfenstreich, die morgen (Donnerstag) zu Ehren Magdeburgs in der Jubiläumsreihe gehalten werden sollen, wird die lange, ungebrochene Tradition der deutschen Militärmusik beworben. Ich bin mir nicht so sicher, ob es etwas Gutes ist, wenn alte Militärtraditionen gepflegt werden. Hätte die Bundeswehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf der <a href="http://www.magdeburg.de/ver.phtml?call=detail&amp;css=basic.css&amp;La=1&amp;FID=37.6427.1" id="37.6427.1">Ankündigung</a> von „zwei glanzvollen militärischen Zeremonien“, nämlich einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gel%F6bnis">Gelöbnis</a> und einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%DFer_Zapfenstreich">Großen Zapfenstreich</a>, die morgen (Donnerstag) zu Ehren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburg">Magdeburgs</a> in der Jubiläumsreihe gehalten werden sollen, wird die lange, ungebrochene Tradition der deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rmusik">Militärmusik</a> beworben. Ich bin mir nicht so sicher, ob es etwas Gutes ist, wenn alte Militärtraditionen gepflegt werden. Hätte die Bundeswehr nicht nur Grund sondern auch Verpflichtung dazu, sich von ihren Traditionen zu lösen? Zumal Militärmusik doch hauptsächlich der Aufwertung vom kriegerischen Kampf dient. Auch finde ich nicht, dass das Geloben von Gehorsam dem Staat gegenüber erstrebenswert ist.</p>
	<p>Das Militär gehört nicht in die Mitte der Gesellschaft. Es gehört abgeschafft.</p>
	<p>Die hiesige <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/wiki/pmwiki.php">Antikriegsgruppe</a> (mich eingeschlossen), andere pazfistischen und antimilitaristischen Gruppen und Menschen lehnen es ab, dass die Bundeswehr sich in unserer Stadt feiert, als ob Magdeburg nicht genug von Krieg und Militär hätte. Dies ist kein Ort für Marschmusik und Kriegsromantik! Daher gibt es morgen, ab 15:30 vor der Hauptpost eine Gegendemo mit Redebeiträgen, Ständen, Volxküche und vielen mehr. Mehr Info gibt es im <a href="http://www.antikriegsgruppe.de/wiki/pmwiki.php?pagename=Main.Geloebnis">Aufruf</a> der Antikriegsgruppe.
</p>
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	</item>
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		<title>Einmal Schule, bitte. Aber ohne Rekrutierung, Ausbeutung und Isolation!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2005 18:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>finding</category>
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>education</category>
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		<description><![CDATA[	Die Schulzeit könnte so schön sein, aber zu selten verbindet mensch damit eine angenehme Zeit des Lebens. Viel mehr birgt sie schlechte Erinnerungen geprägt von Druck, Angst und Stress. Das ist mir heute mal wieder klar geworden, als ich endlich seit langen zwei Wochen Entzug wieder genüsslich wenn auch hastig eine taz in den Händen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Schulzeit könnte so schön sein, aber zu selten verbindet mensch damit eine angenehme Zeit des Lebens. Viel mehr birgt sie schlechte Erinnerungen geprägt von Druck, Angst und Stress. Das ist mir heute mal wieder klar geworden, als ich endlich seit langen zwei Wochen Entzug wieder genüsslich wenn auch hastig eine <a href="http://www.taz.de/">taz</a> in den Händen gehalten und gelesen habe. Dabei sind mir drei Artikel als besonders lesenswert aufgefallen, die sich allesamt auf den Schulbeginn bezogen haben, der in diesen Tagen in vielen Ländern der Welt begangen wird:</p>
	<ul>
<li>Es beginnen <em>„</em><em><a href="http://www.taz.de/pt/2005/08/22/a0110.nf/text">schwere Zeiten für die US-Armee</a></em><em>“</em> aufgrund wachsenden Unmuts bei Eltern und Schülern an amerikanischen Schulen über einen kleinen Paragrafen im No-Child-Left-Behind-Act mit groszen Auswirkungen.</li>
</ul>
	<ul>
<li><em>„</em><em><a href="http://www.taz.de/pt/2005/08/22/a0097.nf/text">Schule hat begonnen. Mit Wal-Mart-Boykott</a></em><em>“</em> Langsam entwickelt sich ein gesellschaftliches Bewusstsein auch darüber, dass der geile Geiz beim Kauf von Schulmaterialen seinen Preis hat. In der zweitgrößten Konsumsaison neben Weihnachten soll dieses in Taten umgesetzt werden.</li>
</ul>
	<ul>
<li><em>„</em><em><a href="http://www.taz.de/pt/2005/08/22/a0137.nf/text">Abschreiben macht klug</a></em><em>“</em>, meint dieser Artikel und zieht Lernnetzwerke individueller Nachhilfe vor, da sie die Gruppenarbeit und Kooperation schulen und Unterschiede zwischen Schülern ausgleichen können.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Vietnam Tapes</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2005 18:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>finding</category>
	<category>deutsch</category>
	<category>antiwar</category>
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		<description><![CDATA[	Ich habe gerade ein Radiofeature auf Deutschlandfunk über den US-Soldaten Michael A. Baronowski gehört und es hat mich ganz schön bewegt. Er hat im Vietnamkrieg für seine Familie Mitteilungen auf einen tragbaren Bandrekorder gesprochen, und somit sehr nah am Grauen des Krieges Bericht erstattet. Englische Real-Streams gibt es bei NPR. Die Aufnahmen haben mich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe gerade ein <a href="http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/feature/386363/">Radiofeature</a> auf Deutschlandfunk über den US-Soldaten Michael A. Baronowski gehört und es hat mich ganz schön bewegt. Er hat im Vietnamkrieg für seine Familie Mitteilungen auf einen tragbaren Bandrekorder gesprochen, und somit sehr nah am Grauen des Krieges Bericht erstattet. Englische Real-Streams gibt es bei <a href="http://www.npr.org/programs/lnfsound/stories/000421.stories.html">NPR</a>. Die Aufnahmen haben mich ein wenig an <a href="http://Podcasting">Podcasting</a> und an <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Embedded_journalist">Embedded Journalism</a> erinnert. Sie sind sehr lebendig und — wie gesagt — bewegend.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Darth ‘Tony’ Vader starts wars</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2005 06:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarchitect</dc:creator>
		
	<category>finding</category>
	<category>english</category>
	<category>antiwar</category>
	<category>streetart</category>
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		<description><![CDATA[	While the British election is coming up has already been, streetart activist or better: billboard liberator Dr. D. has played with the Star Wars announcements and the two candidates. Furthermore, the Wooster Collective has documented quitea few acts of visual liberation undertaken by him in London. Great stuff.
	

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>While the British election <span style="text-decoration:line-through;">is coming up</span> has already been, streetart activist or better: billboard liberator Dr. D. has <a href="http://www.woostercollective.com/2005/05/dr-d-strikes-again.html">played with</a> the Star Wars <em>announcements </em>and the two candidates. Furthermore, the Wooster Collective has documented <a href="http://www.woostercollective.com/2005/04/dr-d-communique-1-april.html">quite</a><a href="http://www.woostercollective.com/2005/04/dr-d-wooster-retrospective.html">a few</a> acts of visual liberation undertaken by him in London. Great stuff.</p>
	<p><img src="http://www.anarchitect.org/log/wp-content/_images2_drdstars2-2.jpg" height="242" width="450" border="0" hspace="4" vspace="4" alt=" Images2 Drdstars2-2" class="centered" />
</p>
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