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Archive for the 'deutsch' Category
Jedenfalls wünschen sich das die Gartenguerrilleros Gregor Schneider (Stadtplaner) und Oliver Schilling (Architekt) von Raum391. Um diesem Anliegen weiter Anschub zu verleihen, gab es heute Abend im ÖZIM einen Vortrag (Ankündigung auf WebUni), den ich verpasst habe, und der Blog zur Bewegung ist auch schon eingerichtet. Auf dem Blog liest mensch dann auch, was die Motivation ist: “Wir sind Bürger. Wir haben Pflichten. WIR SIND MAGDEBURG.” Dann kann dem Partisanenkampf für ein noch grüneres, bunteres und schöneres Magdeburg ja nix im Wege stehen. Die Blumenbewegung sucht auch Sponsoren und zu bestellen sind die Gartenguerrilleros auch noch.
Guerilla Gardening ist eine feine Sache, aber ebenso wie gutes Graffiti und Streetart bedarf es keine eingeschworene Öffentlichkeit oder Sponsoring dazu, sondern die klandestine Aktion und das dazugehörige subversive und kreative Potenzial. Wie Schneider und Schilling aber das urbane Gärtnern anpreisen, erinnert eher an Sauberkeitskampagnen der Magdeburger Stadtverwaltung. Der Witz (lies: die Tragik) ist doch, dass Schönheit blumenverzierter Verkehrsinseln oder Sauberkeit hundekotbefreiter Gehwege die gesamtgesellschaftliche Scheisze unberührt lassen. Sicher, wenn wir uns beim gemeinsamen urbanen Gärtnern besser kennen lernen, ist das schon mal etwas. Blumenbeete sind toll, keine Frage. Aber was ist mit Ernährung? Brachflächen ungefragt aufzuhübschen ist nett… Ist es aber möglich darauf Gemeinschaftsgärten zu starten? Wie war das noch mal mit Privateigentum? Welche Rolle spielt freies Saatgut im agrarindustriellen Kontext? Ich bin gespannt, was sich aus der Idee hier in Magdeburg ergibt. Aber es kann beim Guerilla Gardening um mehr gehen als ums Aufhübschen öder Innenstädte.
Published on July 7th, 2008 at 15:24. Filed under deutsch, magdeburg, urbanlife, environment
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Yesterday a lonely bicyclist had an unpleasant encounter with a slippery curb that didn’t want him to get onto the bicycle path. He fell and later felt severe pain in his knee. Now he can’t really bend it, but the doc said it aint broken – just a bit bruised. The irony is that just two minutes before the lonely bicycle commuter had his tragic fall, a police officer yelled out of the car and demanded that he used the [non-mandatory] bike path - which the bicyclist refused first knowing that it was not mandatory… Well, he is working diligently again on his diplom thesis, but once in a while he procrastinates away, e.g., by reading the first bike shop web comic that has all the necessary cyclist tragic, bike lane content, and car contempt.
Published on April 16th, 2008 at 13:49. Filed under english, deutsch, magdeburg, mobility, urbanlife
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Ich habe hier vor einiger Zeit einmal das eingebaute Wörterbuch von MacOSX gelobt. Damals habe ich mir gewünscht, dass die Wikipedia und die deutsche Sprache darin gut vertreten sein könnten. Und das sind sie jetzt auch. Wikipediainhalte verschiedenster Sprachen können seit MacOSX 10.5 abgerufen werden. Darüber hinaus gibt es jetzt auch ein Plugin, das einen deutschen Thesaurus und ein deutsch-englisches Wörterbuch bereitstellt. Vielen Dank an Wolfgang Reszel, der diese Wörterbücher für das Lexikon aufbereitet hat und auf einer Tippsseite dessen Funktionsumfang detailliert beschreibt. Nun bedarf es nicht mehr das in die Jahre gekommene Dilo.
Published on March 12th, 2008 at 07:52. Filed under deutsch, technology, language
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Jens macht weiterhin tolle Fotos auf Blipfoto. Heute hat er zum Beispiel Herrn Schneidewind vom Blumen- und Gemüsestand fotographiert. Auszerdem ist Jens auf Flickr aktiv. Da gibt es unter anderem tolle Aufnahmen aus dem Magdeburger Umsonstladen Lirumlarum. Dort fand sich auch das Gandhiposter, was mir die Ente einst schenkte und sich auf wunderbarer Weise im Umsonstladen an der Wand wiederfand. Desweiteren spielen dort nette Menschen mit kleinen Matruschkafiguren Schach oder schauen gemeinsam einen Film.
Published on March 4th, 2008 at 19:05. Filed under deutsch, magdeburg, beauty
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Etwas verspätet bin ich über diese Meldung bei Wikinews gestoszen: “Ein Teilverkauf der Stadtwerke Leipzig an Gaz de France (GdF) ist am Votum der Leipziger Bürger gescheitert. […]” Ein weiteres Beispiel dafür, dass viele Menschen die fortschreitende Privatisierung von städtischen Gütern bzw Dienstleistern ablehnen. Wie zuvor erwähnt, stellen bürgerschaftlich organisierte Betriebe (lies: Genossenschaften) eine interessante Alternative dar.
Published on February 11th, 2008 at 19:50. Filed under deutsch, selfrule, urbanlife
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Ich kam längere Zeit nicht dazu, meinen Spamordner zu durchforsten (siehe Abbildung rechts). Ist die Anzahl ungelesener und unerwünschter Emails nun ein Indiz dafür, dass Spammer auf ein heiszes Hölleninferno zuarbeiten oder gilt sie gar mir? Wie dem auch sei. Ansonsten hält mich mein Diplomprojekt gerade ein wenig auf Trapp. Daher ist es hier etwas ruhiger. Bitte weitergehen.
Published on January 28th, 2008 at 23:42. Filed under deutsch
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Wenn städtische Energieanbierter privatisiert werden, müssen sie nicht zwangsläufig in die Hände profitmaximierender Groszunternehmen gehen. Eine spannende Alternative stellen bürgerschaftlich organisierte Energiegenossenschaften dar. Die Mitglieder sind zeitgleich Kunden als auch aktive Genossenschafter, was den Vorteil hat, dass die Preise zumeist sinken und bürgerschaftliche Kontrolle an die Stelle von Profitinteresse tritt. In Mitteldeutschland sorgt die Gas- und Energiegenossenschaft gerade für Aufsehen, da sie bei steigenden Erdgaspreisen als konzernunabhängiger Erdgasanbieter niedrigere Preise verspricht. Während manche Stadtwerke immer noch keine Ökostromtarife anbieten bzw ihre Kunden von deren Existenz nicht wissen lassen, stellen Genossenschaften wie Greenpeace Energy eine spannende Ökoalternative dar, weil sie die Sache mit dem Klimawandel ernst nehmen. Aber auch in anderen zuvor städtisch organisierten Feldern, wie zum Beispiel Wohnen und Wasserversorgung, können Genossenschaften dort ansetzen, wo Stadtverwaltung und Konzerne versagen: Solidarische Ökonomie. Im Hausmeisterblog plädierte Helmut Höge bereits im April vergangenen Jahres, Genossenschaften zu gründen. Mehr Infos zur Solidarischen Ökonomie gibt es auch auf der Internetseite des gleichnamigen Kongresses von vor über einen Jahr in Berlin.
Published on January 4th, 2008 at 16:14. Filed under deutsch, selfrule
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Letzte Woche haben mich noch die retrofuturistischen Bilder von Klaus Bürgle fasziniert und vorgestern hat Tim einen Chaos Radio Express zu diesem Phänomen veröffentlicht (Blogeintrag), in dem er mit “Gregor Sedlag und Christian Heller über die Zukunft und warum Science Fiction Schnee von gestern ist”, spricht. Ich habe die Sendung noch nicht gehört, lade sie aber jetz auf mein tragbares MP3-Abspielgerät, damit ich auf den Weg nach South Dakota auch was spannendes zu hören hab. Frohe Weihnachten allerseits!
Published on December 24th, 2007 at 08:51. Filed under deutsch, technology, beauty
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Eigentlich weise ich nicht noch einmal auf Kommentare hin, weil es hier normalerweise auch nicht so viele davon gibt. Das ist hier ja nur eine kleine Insel verschrobener Gedanken oder so. Aber: in der Diskussion mit Holodoc zu den Helden auf Fahrrädern hat sich I was born under a wandering star zu Wort gemeldet und triftige Gründe zusammengetragen, warum es sich lohnt Fahrrad zu fahren. Ich zitiere diese hier, damit sie nicht untergehen:
Liebe Skeptiker, es geht beim Retten der Erde nicht alleine ums CO2, auch wenn das jetzt gerade mal besonders häufig in den Medien besprochen wird, sondern um Umweltschutz allgemein:
- um die Faktoren, wie Anarchitect schon angesprochen hat (lokale Produkte konsumieren usw.)
- um erheblich verringerte Energie- und Materialmengen in der Produktion eines Fahrrades im Vergleich zum Automobil
- um die Verhinderung des weiteren Zubetonierens von Landschaft zum Füttern des Mobilitätsgötzen “motorisierter Individualverkehr”
- darum zu verhindern, dass millionen von Tier- und Pflanzenarten ausgelöscht werden
- um die Verhinderung von Kriegen um den Energieträger Erdöl
- um Gesundheitsaspekte: wer sich den ganzen Tag nicht bewegt und dann abends mit dem PKW nachhause fährt, lebt ungesünder und denkt weniger klar und benötigt vermutlich später im Alter einen teuren und energieaufwändigen Fuhrpark, um seine eingeschlafenenen Lebensfunktionen zu reanimieren
- um das Bewusstsein, dass man sich auch im näheren Lebensumfeld gesund bewegen kann und nicht erst (überspitzt geschrieben) mit dem Flieger nach Tibet fliegen muss (hohe C02-Emission!), um sich dann im Himalaya auszupowern
- um eine Wertschätzung der eigenen Lebensenergie und der Ressourcen des Umfeldes: kein großkotziges “Think Big”-Gehabe. Ein dicker Schlitten allein macht noch keine Persönlichkeit
- u.v.m.
Kurz: durch Radfahren und die Bewegung an der (dann wieder verstärkt) frischen Luft wird der Tunnelblick des PKW-Fahrers geweitet…
Published on December 13th, 2007 at 10:02. Filed under deutsch, mobility, environment
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Kirsten hat drüben beim Amateur ein wunderbares Gedicht über unsere lieben Mitbürger, Mitbosse und Mitbeamte veröffentlicht. Bester Brechtscher Wortwitz, wie ich finde.
Published on November 7th, 2007 at 14:47. Filed under deutsch, beauty
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