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Archive for the 'migration' Category
Morgen wird die Fotoausstellung Migranten in Magdeburg im einewelthaus (Schellingstraße 3-4) eröffnet, wo u.a. Fotos von hier bereits erwähnten Künstlern Jens und Kamran dabei sein werden. Die Ausstellung läuft vom 10.7. bis zum 31. August 2007.
Published on July 9th, 2007 at 07:50. Filed under deutsch, magdeburg, migration, beauty
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Im Deutschlandfunk gibt es gerade im Rahmen der Sendung Essay und Diskurs (ehemals Kultur am Sonntagmorgen) eine Reihe mit dem wunderschön-alliterativen Titel Exil und Engagement. Darin wird in von Albrecht Betz produzierten bzw erdachten Features über wichtige Personen der Geschichte erzählt, die sich freiwillig oder auch gezwungen im Ausland aufhielten und von dort aus politisch, philosophisch und/oder literarisch schufen. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die zweite Ausgabe über Heinrich Heine (MP3) legen, die den Antagonismus von Aufenthalts- und Herkunftsland anhand Heines Leben in Paris und Sehnen nach Deutschland skizziert. Wer nun Durst auf Heine bekommen hat, möge die umfangreiche Heine-Sammlung bei Wikisource zum Löschen nehmen.
Die Beiträge werden leider nur für “begrenzte Zeit nach der Sendung” als MP3 zur Verfügung gestellt. Also rasch herunterladen und später anhören.
Published on October 30th, 2006 at 22:11. Filed under deutsch, migration
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Die Ente hat im Antikriegsblog über verstärkte Desertation und Rekrutierung seit Beginn des Irakkriegs geschrieben. Interessant und traurig zugleich dabei ist, welche Rolle die soziale Schicht und der Wohlstand jener jungen US-Amerikaner spielt, die sich für das Militär verpflichten.
US-Deserteure im Irakkrieg
Schaut man sich aber die Beweggründe der Einzelnen für den Eintritt in den Militärdienst an, so stellt man fest, dass sich die meisten aus einer materiellen und/oder sozialen Notsituation heraus dem Dienst an der Waffe verpflichtet haben. Viele verpflichten sich, um Geld für ein Studium zu verdienen. Andere werden direkt von High Schools in sozial schwachen Gegenden oder aus Jugendgefängnissen rekrutiert. Neben dem Geld, das den Jugendlichen geboten wird, sehen viele den Militärdienst als einzige Chance an, etwas aus ihrem Leben zu machen. Armeeanwärtern, z.B., winkt eine frühere Entlassung aus dem Gefängnis und die Ausbildung beim Militär ist nicht nur kostenlos, sondern wird sogar sehr gut bezahlt.
Published on August 16th, 2006 at 11:54. Filed under deutsch, antiwar, migration
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taz 27.3.06 Migranten machen mobil:
In den USA haben in den letzten Tagen hunderttausende gegen die geplante Verschärfung des Ausländerrechts demonstriert. Zwölf Millionen Menschen leben ohne gültige Papiere in den USA, fast drei Viertel stammen aus Mexiko und Lateinamerika
Published on March 27th, 2006 at 10:58. Filed under deutsch, migration
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Wenn die Kindertagesstätte staatlicher Tatort wird - Telepolis:
Bei einem bundesweit bisher einmaligen Polizeieinsatz wird in Dresden ein Kind als Druckmittel für die Abschiebung der Mutter benutzt. […]
Unwidersprochen ist ebenfalls die Schilderung, der Mutter sei gedroht worden, ihr Kind notfalls auch alleine nach Angola abzuschieben.
Das sind Zustände, da kriegt mensch Zustände.
Published on March 26th, 2006 at 13:53. Filed under deutsch, migration
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Überfall auf Afrikaner in Magdeburg | MDR.DE:
In Magdeburg hat eine Gruppe junger Männer einen Afrikaner angegriffen und geschlagen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es am Freitagabend an einer Straßenbahnhaltestelle zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Dann sei der 24-jährige Sudanese geschlagen worden. Ein Zeuge verständigte die Polizei. Die Gruppe von 20 Beschuldigten flüchtete. 13 Tatverdächtige wurden danach von der Polizei gestellt, sind aber wieder auf freiem Fuß. In der gleichen Nacht wurde ein weiterer Afrikaner in einer Straßenbahn mit einer Machete bedroht. Der Täter ließ von dem Mann ab, als er einen Polizisten entdeckte.
Es ist unerträglich, wie Rassisten in Gruppen über einzelne Mitbürger anderes Aussehens herfallen. Da kann die “Bleib Sauber”-Kampagne noch so viel Hundescheisze von den Gehwegen wegkehren, die braune Suppe der Faschisten bleibt unberührt. Während dieser Zustand in erster Linie eine Gefahr für Andersaussehende und Andersdenkende darstellt, schadet sie Magdeburg mehr als jeder Hundekot.
Published on March 26th, 2006 at 12:51. Filed under deutsch, magdeburg, migration
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Da kann mensch nur den Kopfschütteln.
taz 22.3.06 Von Schloss Bellevue zur Abschiebung
Die Würdigung kommt von höchster Stelle. Heute Abend wird Bundespräsident Horst Köhler die 17-jährige Schülerin Hayriye Aydin aus Berlin im frisch renovierten Schloss Bellevue begrüßen und sich bei der Kurdin für ihr ehrenamtliches Engagement bedanken. Morgen wird sich Hayriye dann wieder als Klassensprecherin für die Interessen ihrer Mitschüler einsetzen. Und sie wird nicht nur auf dem Schulhof deutsch reden, sondern auch zu Hause mit den Eltern und Geschwistern. Ein Bild wie aus einen Handbuch für gelungene Integration.
Doch die präsidiale Ehrung der jungen Muslimin ist eher der vorläufige Höhepunkt eines absurden Theaterstücks. Regie dabei führt Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD). Körting, sonst eher als liberaler Innenpolitiker bekannt, will Hayriye samt ihrer vielköpfigen Familie in die Türkei abschieben. Sein Vorwurf: Der Vater Feyaz Aydin habe bei seinem Asylantrag vor mehr als zehn Jahren falsche Angaben gemacht.
Published on March 23rd, 2006 at 08:36. Filed under deutsch, migration
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As noted before the US-Mexican border gets patrolled by a different kind of volunteering organization. They call themselves Minutemen and have to goal to ‘help’ the border police with getting irregular migrants from Mexico crossing the border. As i just learned there is a Border Film Project aiming to document the situation at the border from both perspectives, from the the migrants and the Minutemen:
MIGRANT PHOTOS
We distributed cameras to migrants primarily at shelters and through humanitarian organizations on the Mexican side of the border. Most migrants had never seen or used disposable cameras before. We gave them a brief tutorial and then asked them to photograph their journeys into the United States.
MINUTEMEN PHOTOS
The Minuteman Civil Defense Corps is comprised of American citizens who are trying to do what they believe the government should: secure the border. They set up observation posts on the U.S. side and search for anyone crossing illegally. We sent cameras to camps in California, Arizona, New Mexico, and Texas and asked volunteers to capture what it means to be a Minuteman.
Furthermore, the site itself is quite extensive – there are portraits of some migrants, comparisons of taken pictures and some short movies. Maybe more grassroot information and perspective can boil down the situation to find a better solution than tougher border control or the existence of this questionable militia. Or as the site puts it:
Our highest hope is to bring people together to see different perspectives and to recognize the humanity present on both sides.
via WMMNA: Border Film Project
Published on March 19th, 2006 at 15:49. Filed under english, migration
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In Deutschland werden teschetschenische Flüchtlinge abgeschoben, obwohl ihnen zu Hause staatliche Verfolgung droht. Alle Wege führen nach Tschetschenien (Telepolis) von Katja Seefeldt diskutiert die Situation:
Er hat sich gewehrt, bis zuletzt, aber genutzt hat es ihm nichts. Am 8. Februar wurde der fünfundzwanzigjährige Tschetschene Ali Sambulatow (Name v. d. Redaktion geändert) nach Russland abgeschoben, an Händen und Füßen gefesselt. Es ist die dritte Abschiebung eines Tschetschenen innerhalb weniger Wochen und es werden wohl weitere folgen. Denn egal, wie desaströs die Lage in der Kaukasus-Republik ist, deutsche Gerichte und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lassen sich davon nur selten beeindrucken. […]
Published on February 20th, 2006 at 22:42. Filed under deutsch, antiwar, migration
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Heute Abend ab 23:05 gibt es auf Deutschlandfunk eine Lange Nacht mit dem Titel Das Eigene und das Fremde:
Immer schneller werden Menschen als potenzielle Staatsfeinde und Terroristen abgestempelt: Das prägt weitgehend das gegenwärtige gesellschaftliche und soziale Klima. In einer solchen Atmosphäre wachsen Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Dabei geraten oft die komplexen Zusammenhänge und die Genese von Konflikten in den Hintergrund.
Verantwortliche Politiker suchen zumeist erst dann nach Lösungen, wenn die Konflikte eskalieren, statt sich ihnen in der Entstehung zu widmen. Und sie regen die Bevölkerung gerade nicht dazu an, sich auch im Fremden und scheinbar ganz Andersartigem selbst zu erkennen. Politische Kategorien allein reichen zum Verstehen des Geschehens nicht aus. Neue Deutungen sind notwendig, um die individuellen und kollektiven Prozesse sowie die Mechanismen zu beschreiben, die zu bedrohlichen Konflikten oder gar zu Kriegen führen. Die Lange Nacht über das Eigene und das Fremde sucht nach den Wurzeln feindseligen Verhaltens und neuen Wegen im interkulturellen Dialog.
Mir wurde von sicherer Quelle zugetragen, dass sie interessant sein wird – sie lief nämlich gestern schon im DRadio und mein Bruder hat sie gehört. Ich noch nicht, aber ich denke, dass es sich besonders in Bezug auf die Karikaturendebatte lohnen könnte. Also heute Abend nicht weggehen oder eben früher heimkehren und dem Radio zulauschen.
Published on February 18th, 2006 at 17:50. Filed under deutsch, antiwar, migration
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